Interdisziplinarität in der Herzmedizin – gefäßchirurgische Perspektive
- 14.01.2026
- Herzchirurgie
- Leitthema
- Verfasst von
- Prof. Dr. med. Dittmar Böckler
- Matthias Karck
- Farzin Adili
- Erschienen in
- Zeitschrift für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie | Ausgabe 1/2026
Zusammenfassung
Herz- und Gefäßchirurgie haben sich aus gemeinsamen historischen Wurzeln zu eigenständigen, hochspezialisierten Disziplinen entwickelt, rücken im klinischen Alltag aber zunehmend wieder enger zusammen. Interdisziplinarität ist essenziell, um komplexe kardiovaskuläre Erkrankungen ganzheitlich zu diagnostizieren und multimodal zu behandeln. Gemeinsame Strukturen wie zertifizierte Aortenzentren, interdisziplinäre Aorten-Boards und Hybrid-OP verbessern Ergebnisqualität, Patientensicherheit und Effizienz. Am Beispiel universitärer Zentren zeigt sich, dass ein strukturiertes Miteinander beider Fächer – ergänzt durch Kardiologie, Radiologie, Anästhesie, Intensiv- und Rehabilitationsmedizin – entscheidend für eine moderne Versorgung ist. Historische Entwicklungen, aktuelle strukturelle Unterschiede, gesundheitspolitische Rahmenbedingungen und Kernherausforderungen wie Zentralisierung, Technologisierung und Nachwuchsgewinnung prägen die zukünftige Zusammenarbeit. Der Beitrag beleuchtet aus gefäßchirurgischer Perspektive Chancen, Grenzen und notwendige Voraussetzungen einer erfolgreichen interdisziplinären Herz- und Gefäßmedizin.
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- Titel
- Interdisziplinarität in der Herzmedizin – gefäßchirurgische Perspektive
- Verfasst von
-
Prof. Dr. med. Dittmar Böckler
Matthias Karck
Farzin Adili
- Publikationsdatum
- 14.01.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Herzchirurgie
Herzchirurgie - Erschienen in
-
Zeitschrift für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 0930-9225
Elektronische ISSN: 1435-1277 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00398-025-00752-8
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