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Gefässchirurgie

Gefäßmedizin in der ägyptischen Antike

Teil V – Die Pathologie des Herzens und der Gefäße

Erschienen in:

Zusammenfassung

Zahlreiche Fundstellen zur Pathologie von Herz und Gefäßen geben im Papyrus Ebers Auskunft über die medizinische Vorstellungswelt der altägyptischen Ärzte hinsichtlich der Kreislauforgane.
Neben vielen nicht deutbaren Pathologien lassen sich andere durchaus den heutigen Erkenntnissen zur Seite stellen. Dies reicht von banalen Zuständen des Kreislaufs wie Hypotonie oder Kollaps über die Herzinsuffizienz bis hin zu Rhythmusstörungen.
Spektakulär erscheinen Texte über den Formenkreis der Myokardischämie. Andere pathologische Zustände des Herzens spiegeln die Rolle des Herzens als Empfindungsorgan wider.
Für die pathologischen Veränderungen an den Gefäßen lässt sich zunächst eine vage Beschreibung der Arteriosklerose aus dem Papyrus Ebers herausarbeiten.
Aber auch sonderbare Gefäßpathologien wie umherschnellende Gefäße, Gefäßgeflechte und Gefäßfraß kommen zur Darstellung. Gefäße an den Beinen, an denen man den herannahenden Tod erkennen konnte, erwecken besonderes Interesse. Sie einer näheren Untersuchung und Interpretationen zu unterziehen, ist das Ziel der vorliegenden Arbeit.
Titel
Gefäßmedizin in der ägyptischen Antike
Teil V – Die Pathologie des Herzens und der Gefäße
Verfasst von
Dr. R. Michallek
F. Michallek
Publikationsdatum
10.11.2016
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Gefässchirurgie / Ausgabe 8/2016
Print ISSN: 0948-7034
Elektronische ISSN: 1434-3932
DOI
https://doi.org/10.1007/s00772-016-0209-8
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