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SGLT-2-Hemmer bei Herzinsuffizienz wirksam unabhängig von der Pumpfunktion

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Auszug

Bei Herzinsuffizienz mit eingeschränkter Pumpfunktion (HFrEF; LVEF < 40 %) führt die Aktivierung neurohormonaler Systeme zu einer Verschlechterung der Erkrankung. Die europäischen Leitlinien empfehlen die Kombination eines Betablockers mit einem Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten (MRA) sowie entweder einen ACE-Hemmer oder einen Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor (ARNI), erläuterte der niedergelassene Internist und Kardiologe Dr. Alexander Beck aus Essen. Als vierte Therapiesäule sehen die Leitlinien einen SGLT-2-Inhibitor vor. Grundlage für diese Empfehlung sind z. B. die Ergebnisse der DAPA-HF-Studie, in der eine Zusatztherapie mit Dapagliflozin (Forxiga®) das relative Risiko für eine Verschlechterung der Herzinsuffizienz oder einen kardiovaskulär bedingten Tod über median 18,2 Monate im Vergleich zu Placebo um 26 % reduzierte (16,3 % vs. 21,2 %; p < 0,001) [1].
Die medikamentöse Therapie der HFrEF besteht aus vier Säulen.
© Zerbor / stock.adobe.com
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Titel
SGLT-2-Hemmer bei Herzinsuffizienz wirksam unabhängig von der Pumpfunktion
Verfasst von
Dr. Günter Springer
Publikationsdatum
25.10.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
CardioVasc / Ausgabe 5/2024
Print ISSN: 1617-4933
Elektronische ISSN: 1618-3851
DOI
https://doi.org/10.1007/s15027-024-3674-0

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Bildnachweise
Frau geht Spazieren/© HODEI / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), EKG befunden mit System - EKG Essential/© Springer Medizin Verlag GmbH