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Perioperatives anästhesiologisches Management bei Herzinsuffizienz

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Herzinsuffizienz stellt einen bedeutenden Risikofaktor für perioperative Komplikationen und postoperative Letalität dar. Nach gezielter Anamnese und körperlicher Untersuchung im Prämedikationsgespräch sollte die Entscheidung über Maßnahmen, wie Erhebung von kardialen Biomarkern, Eisensubstitution oder Durchführung einer Echokardiographie, getroffen werden. Insbesondere bei akut dekompensierten PatientInnen muss interdisziplinär über eine kardiale Rekompensation vor einem elektiven Eingriff diskutiert werden. Eine präoperative kardiale Medikation sollte angepasst ggf. pausiert werden. Ausreichendes Monitoring sollte eine differenzierte Narkoseeinleitung, Narkoseführung und postoperative Überwachung gewährleisten, um das Outcome der PatientInnen zu verbessern. Die intraoperative Narkoseführung sollte einen normotensiven Blutdruck, ein gezieltes Volumenmanagement und eine differenzierte Katecholamintherapie beinhalten.
Titel
Perioperatives anästhesiologisches Management bei Herzinsuffizienz
Verfasst von
Dr. med. Carla Klapproth
Dr. med. Martin Bender
Dr. med. Tobias Ninke
PD. Dr. med. Tobias Wöhrle
Prof. Dr. med. Erich Kilger
Publikationsdatum
19.11.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Anaesthesiologie / Ausgabe 12/2025
Print ISSN: 2731-6858
Elektronische ISSN: 2731-6866
DOI
https://doi.org/10.1007/s00101-025-01607-5
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Bildnachweise
Ärztin im Gespräch mit älterem Patienten/© fizkes / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Legen eines arteriellen Katheters im OP/© beerkoff / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Tropf im OP/© kadmy / Getty Images / iStock, Patientin und Arzt im Gespräch/© Guillem de Balanzó / stock.adobe.com