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Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion

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Zusammenfassung

Die Diagnose einer HFrEF („heart failure with reduced ejection fraction“) erfolgt anhand klinischer Symptome wie periphere Ödeme oder Dyspnoe sowie einer linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF) von 40 % oder weniger. Die Therapie basiert v. a. auf den „fantastic four“ [1]: RAAS(Renin-Angiotensin-Aldosteron-System)-Inhibitoren, präferentiell Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor (ARNI), Betablocker, Mineralokortikoidrezeptorantagonisten (MRA) und SGLT2(„sodium-glucose linked transporter 2“)-Inhibitoren. Diese Wirkstoffe haben eine Klasse-I-Empfehlung und sind mit signifikanten Verminderungen von Mortalität und Hospitalisierungsrate verbunden. Besonders die schnelle und vollständige Implementierung der medikamentösen Therapie verbessert die Prognose erheblich [2]. Zusätzliche Optionen wie Ivabradin, Vericiguat oder Digitalis können erwogen werden, wenn die Standardtherapie nicht ausreicht. Ein Eisenmangel tritt häufig bei HFrEF-Patienten auf und ist mit einer höheren Mortalität verbunden. Eine i.v. Eisensubstitution verbessert die Belastbarkeit und reduziert Hospitalisierungen.
Titel
Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion
Verfasst von
Samira Soltani
Prof. Dr. med. Johann Bauersachs
Publikationsdatum
02.07.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Herz / Ausgabe 4/2025
Print ISSN: 0340-9937
Elektronische ISSN: 1615-6692
DOI
https://doi.org/10.1007/s00059-025-05324-y
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