Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion
- 02.07.2025
- Herzinsuffizienz
- CME
- Verfasst von
- Samira Soltani
- Prof. Dr. med. Johann Bauersachs
- Erschienen in
- Herz | Ausgabe 4/2025
Zusammenfassung
Die Diagnose einer HFrEF („heart failure with reduced ejection fraction“) erfolgt anhand klinischer Symptome wie periphere Ödeme oder Dyspnoe sowie einer linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF) von 40 % oder weniger. Die Therapie basiert v. a. auf den „fantastic four“ [1]: RAAS(Renin-Angiotensin-Aldosteron-System)-Inhibitoren, präferentiell Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor (ARNI), Betablocker, Mineralokortikoidrezeptorantagonisten (MRA) und SGLT2(„sodium-glucose linked transporter 2“)-Inhibitoren. Diese Wirkstoffe haben eine Klasse-I-Empfehlung und sind mit signifikanten Verminderungen von Mortalität und Hospitalisierungsrate verbunden. Besonders die schnelle und vollständige Implementierung der medikamentösen Therapie verbessert die Prognose erheblich [2]. Zusätzliche Optionen wie Ivabradin, Vericiguat oder Digitalis können erwogen werden, wenn die Standardtherapie nicht ausreicht. Ein Eisenmangel tritt häufig bei HFrEF-Patienten auf und ist mit einer höheren Mortalität verbunden. Eine i.v. Eisensubstitution verbessert die Belastbarkeit und reduziert Hospitalisierungen.
- Titel
- Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion
- Verfasst von
-
Samira Soltani
Prof. Dr. med. Johann Bauersachs
- Publikationsdatum
- 02.07.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Herzinsuffizienz
Ödeme
Dyspnoe
Eisenmangel
Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator
Natrium-Glukose-Kotransporter-2-Hemmer
ß-Blocker - Erschienen in
-
Herz / Ausgabe 4/2025
Print ISSN: 0340-9937
Elektronische ISSN: 1615-6692 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00059-025-05324-y
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