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Kardiovaskuläre Nebenwirkungen moderner Tumortherapien – die richtige Balance

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Zusammenfassung

Dank moderner Therapien sinkt die Mortalität vieler Krebserkrankungen kontinuierlich. Neben den bekannten weisen auch viele der neuen Therapeutika potenziell kardiovaskuläre Nebenwirkungen auf. Diese können akut während der Behandlung klinisch bedeutsam sein und im schlimmsten Fall einen Abbruch der onkologischen Therapie erfordern. Darüber hinaus werden aber auch chronische Nebenwirkungen wie Herzinsuffizienz, Klappenerkrankungen und koronare Herzerkrankung bei steigender Lebenserwartung der Betroffenen relevant und stellen bereits jetzt die häufigste nichttumorbedingte Todesursache dar. Für viele der kardiovaskulären Erkrankungen existieren effektive, präventive und prognoseverbessernde Behandlungsmöglichkeiten. Die Kenntnis spezifischer kardiovaskulärer Nebenwirkungen onkologischer Therapien und Diagnosemöglichkeiten ist deshalb essenziell, um Menschen mit Stellung der Krebsdiagnose und Planung der onkologischen Therapie auch strukturiert kardioonkologisch zu betreuen und so die Morbidität und Mortalität weiter zu verbessern.
Titel
Kardiovaskuläre Nebenwirkungen moderner Tumortherapien – die richtige Balance
Verfasst von
S. Braumann
T. Ernst
S. Baldus
Prof. Dr. R. Pfister
Publikationsdatum
27.08.2019
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
best practice onkologie / Ausgabe 11/2019
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559
DOI
https://doi.org/10.1007/s11654-019-00169-4
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Bildnachweise
Arzt mit Herz-MRT/© Mathias Ernert (Deutsches Herzzentrum Berlin)