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Update zum perioperativen Umgang mit kardial implantierten elektronischen Geräten

Erschienen in:

Zusammenfassung

Das Fachgebiet der kardial implantierbaren elektronischen Geräte (CIED) hat in den vergangenen Jahren einen kontinuierlichen Zustrom neuartiger Technologien erfahren. Herzschrittmacher werden zunehmend als kabellose Systeme implantiert, die biventrikuläre kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) ist fest etabliert, und subkutane und extravaskuläre implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren (S-ICD, EV-ICD) stehen inzwischen ebenfalls zur Verfügung. Darüber hinaus widerspiegeln Innovationen wie die direkte Stimulation des kardialen Reizleitungssystems (sog. Conduction-system-pacing-Systeme) sowie sog. Loop Recorder mit Abmessungen kleiner als ein USB-Stick das bemerkenswerte Tempo des technischen Fortschritts in diesem Bereich. Für Anästhesiefachkräfte sind diese Entwicklungen besonders relevant. Die wachsende Prävalenz von Patientinnen und Patienten mit CIED, die sich nichtkardiochirurgischen Eingriffen unterziehen, macht ein fundiertes Verständnis der Gerätefunktionalität, perioperativer Managementstrategien und potenzieller Wechselwirkungen mit anästhesiologischen Verfahren erforderlich. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die bedeutendsten technologischen Fortschritte im Bereich der CIED und stellt praxisorientierte Empfehlungen vor, die eine sichere und effektive Anwendung im anästhesiologischen Alltag unterstützen.
Titel
Update zum perioperativen Umgang mit kardial implantierten elektronischen Geräten
Verfasst von
Fiona Uhor
Andreas Haeberlin
Prof. Dr. med. Jürgen Knapp
Publikationsdatum
11.03.2026
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Vater recherchiert am Smartphone/© Elnur / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Intensivstation/© Tyler Olson / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Lumbalpunktion/© Felipe Caparrós / stock.adobe.com, e.Med Anästhesiologie