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19.07.2019 | Herzschrittmachertherapie | Empfehlungen und Stellungnahmen | Ausgabe 4/2019

Der Kardiologe 4/2019

Elektromagnetische Interferenz von aktiven Herzrhythmusimplantaten im Alltag und im beruflichen Umfeld

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)

Zeitschrift:
Der Kardiologe > Ausgabe 4/2019
Autoren:
Dr. med. A. Napp, C. Kolb, C. Lennerz, W. Bauer, J. Schulz-Menger, T. Kraus, N. Marx, D. Stunder
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde in den Zeitschriften Der Kardiologe 04/2019 und ASU 08/2019 parallel publiziert.
Aus Gründen der Lesbarkeit wird darauf verzichtet, geschlechterspezifische Formulierungen zu verwenden. Soweit personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf alle Geschlechter.
N. Marx für die Kommission Klinische Kardiovaskuläre Medizin der DGK.

Zusammenfassung

In der vorliegenden Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM) werden elektromagnetische Interferenzen bei elektrisch aktiven kardialen Implantaten diskutiert, die vorhandene Literatur zusammengefasst und, soweit möglich, bewertet. Aufgrund der zunehmenden Technisierung des Alltags und des beruflichen Umfelds mit immer mehr elektrischen oder elektronischen Geräten erlangt das Thema zunehmende Relevanz. Dies wird begleitet von Weiterentwicklungen der bestehenden transvenösen Implantate sowie neuen Aggregattechnologien wie kabellosen Schrittmachern und total subkutanen implantierbaren Kardioverter-Defibrillatoren. Die Konfiguration von elektromagnetischen Feldern (EMF) kann bezogen auf Frequenz und Feldstärke stark variieren und ruft im Körper und somit am Aggregat ganz unterschiedliche Reaktionen hervor. Der physikalische Hintergrund der Wirkung von EMF auf Körper und Implantat wird allgemein verständlich dargestellt. Verschiedene Störszenarien werden auch in Bezug auf die Grunderkrankung erläutert. Aus interdisziplinärer Perspektive werden Aspekte einer Exposition mit EMF sowohl im Alltag als auch im beruflichen Umfeld beleuchtet. Der primären Implantatversorgung EMF-exponierter Patienten, der Risikobewertung im arbeitsmedizinischen Kontext und der Geräteprogrammierung mit Troubleshooting kommt hierbei besondere Bedeutung zu. Zudem werden konkrete Vorgehensweisen für Arbeitsmediziner in Betrieben an die Hand gegeben, um den Wiedereingliederungsprozess zu unterstützen. Im Rahmen dessen erfolgt auch eine kurze Darstellung der aktuellen Gesetzeslage. Überdies soll das Dokument motivieren, Studien aufzulegen, die das Thema der elektromagnetischen Interferenz in vivo für aktuelle Aggregatgenerationen sowie Neuentwicklungen systematisch untersuchen, sodass eine suffiziente Risikobewertung für verschiedene Frequenzbereiche und damit technische Geräte erfolgen kann.

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