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Therapieoptionen bei Rechtsherzversagen nach Herztransplantation

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Zusammenfassung

Die orthotope Herztransplantation ist der therapeutische Goldstandard in der Behandlung der fortgeschrittenen Herzinsuffizienz. Eine bedeutende postoperative Komplikation ist die primäre Transplantatdysfunktion (PGD), welche sich als Funktionseinschränkung einer der beiden Herzkammern oder als biventrikuläre Dysfunktion manifestieren kann. In der Folge kann nach Ausschöpfung der medikamentösen Therapie eine Behandlung mit einem mechanischen Kreislaufunterstützungssystem (MCS) notwendig werden. Dabei ist nicht nur eine linksventrikuläre Einschränkung, sondern auch ein reines rechtsventrikuläres Versagen prognostisch von Bedeutung. In diesem Beitrag möchten wir daher anhand mehrerer Fälle eines primären Rechtsherzversagens nach Herztransplantation unter Berücksichtigung der komplexen Anatomie und Hämodynamik des rechten Herzens auf die zur Verfügung stehenden Therapieoptionen eingehen.
Titel
Therapieoptionen bei Rechtsherzversagen nach Herztransplantation
Verfasst von
Dr. med. David Naguib
Jean Haurand
Vincent Hettlich
Daniel Scheiber
Hug Aubin
Amin Polzin
Malte Kelm
Artur Lichtenberg
Udo Boeken
Publikationsdatum
30.06.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 0930-9225
Elektronische ISSN: 1435-1277
DOI
https://doi.org/10.1007/s00398-025-00716-y
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Bildnachweise
Infusionstropf im Krankenhaus /© Amornrat Phuchom / Getty Images / iStock, Kardiologen beim Kathetereingriff /© BVMed.de, Team operiert/© HealthyShot / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)