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01.08.2012 | Originalien und Übersichten | Ausgabe 8/2012

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 8/2012

HIV-, HCV-, HBV- und Syphilissurveillance unter Blutspendern in Deutschland 2008–2010

Zeitschrift:
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz > Ausgabe 8/2012
Autoren:
Dr. R. Offergeld, S. Ritter, O. Hamouda

Zusammenfassung

Im Rahmen der Blutspendersurveillance gemäß § 22 Transfusionsgesetz werden infektionsepidemiologische Daten zur Infektionshäufigkeit von HIV-, Hepatitis-C-Virus (HCV)-, Hepatitis-B-Virus (HBV)- und Syphilisinfektionen an das Robert Koch-Institut gemeldet. Für die Jahre 2008–2010 lag die Prävalenz bezogen auf 100.000 Untersuchungen von Neuspendern für HIV zwischen 6,6 und 7,0, für HCV zwischen 68,9 und 81,6, für HBV zwischen 116,2 und 136,6 und für Syphilis zwischen 31,0 und 42,1. Die Serokonversionen, bezogen auf 100.000 Mehrfachspenden, lagen für HIV zwischen 0,8 und 0,9, für HCV zwischen 0,8 und 1,0, für HBV zwischen 0,3 und 0,5 und für Syphilisinfektionen zwischen 1,4 und 1,6. Seit 2001 sind die HBV- und HCV-Infektionen sowohl unter Neu- als auch unter Mehrfachspendern rückläufig. Die inzidenten HIV-Infektionen hingegen erreichten sowohl 2008 als auch 2010 Höchstwerte bei insgesamt leicht steigendem Trend seit 2001. Auch der Anteil der Syphilisinfektionen stieg bei den Neuspendern auf den seit 2001 höchsten Wert an. Es fanden sich signifikante Unterschiede im Auftreten der Infektionen zwischen den Geschlechtern, unterschiedlichen Altersgruppen und Spendearten. Um die Adhärenz an Spenderauswahlkriterien zu verbessern, sollte ein validierter Spenderfragebogen verwendet werden und die Vertraulichkeit der Angaben in allen Bereichen sichergestellt werden. Auf die Möglichkeit des vertraulichen Selbstausschlusses sollte gezielt hingewiesen werden.

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