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06.10.2017 | HIV und AIDS | In der Diskussion | Ausgabe 4/2017

Gynäkologische Endokrinologie 4/2017

HIV-Infektion bei Kinderwunschpaaren

Zeitschrift:
Gynäkologische Endokrinologie > Ausgabe 4/2017
Autoren:
Dr. Andreas Tandler-Schneider, Marina Werling, Claus Sibold, Heribert Kentenich, Rüdiger Andreeßen

Zusammenfassung

Weltweit sind mehr als 35 Mio. Menschen mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) infiziert. Aufgrund der effektiven antiretroviralen Therapien (HAART) ist es möglich, jegliche Form der Kinderwunschbehandlung bei konsequenter Senkung der Viruslast durchzuführen. Die Möglichkeiten bei HIV-Infektion der Frau umfassen Verkehr zum Optimum, Selbstinsemination sowie sämtliche Methoden der modernen Reproduktionsmedizin inkl. In-vitro-Fertilisation (IVF) und intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI). Über das Restrisiko einer maternofetalen Transmission (<1 %) muss ausführlich aufgeklärt werden. Die Schwangerschaftsraten bei HIV-infizierten Frauen nach IVF sind geringer als im Normalkollektiv. Bei HIV-Infektion des Mannes können sämtliche moderne Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin durchgeführt werden. Die Schwangerschaftsraten sind vergleichbar mit denen nichtinfizierter Patienten. In diesem Artikel wird erstmalig über die Geburt eines gesunden Kindes nach testikulärer Spermienextraktion (TESE) bei einem HIV-positiven Mann berichtet. Auch bei HIV-konkordanten Paaren kann eine Kinderwunschbehandlung durchgeführt werden, allerdings sind hier die Ergebnisse nach der bisherigen Literatur deutlich schlechter als bei diskordanten Paaren. Eine Kinderwunschbehandlung muss erst erfolgen, wenn nach den WHO-Kriterien eine Infertilität vorliegt. Bei konsequenter Senkung der Viruslast kann mit oder ohne Präexpositionsprophylaxe des nichtinfizierten Partners auch Geschlechtsverkehr erfolgen.

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