Lipidmanagement bei Patienten mit HIV
Aktuelle Studie zeigt dringenden Bedarf
- 13.09.2024
- HIV
- Fortbildung
- Verfasst von
- Dr. med. Anja Vogt
- Erschienen in
- CardioVasc | Ausgabe 4/2024
Auszug
Patienten mit Human-Immunodeficiency-Virus(HIV)-Krankheiten haben ein erhöhtes Risiko für atherosklerosebedingte kardiovaskuläre Krankheiten, weshalb das individuelle Lipidmanagement entscheidend für die Reduktion des kardiovaskulären Risikos ist. HIV-Patienten weisen typischerweise niedrige Gesamtcholesterin(GC)- und Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin(LDL-C)-Werte sowie erhöhte Triglyzeride (TG) und niedrige High-Density-Lipoprotein-Cholesterin(HDL-C)-Werte auf [1]. Zusätzlich führen die antiretrovirale Therapie (ART) und die hoch aktive antiretrovirale Therapie (HAART) zu einer Erhöhung von GC, TG, LDL-C (vor allem der kleinen, dichten LDL-Partikel, die besonders atherogen sind) und damit zu einer weiteren Erhöhung des kardiovaskulären Risikos [2]. Studien zeigen, dass das relative Risiko (RR) für kardiovaskuläre Krankheiten bei HIV-infizierten Personen im Vergleich zu nicht infizierten Individuen um den Faktor 1,6 und unter ART auf das Doppelte steigt [2, 3, 4]. …
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- Titel
-
Lipidmanagement bei Patienten mit HIV
Aktuelle Studie zeigt dringenden Bedarf - Verfasst von
-
Dr. med. Anja Vogt
- Publikationsdatum
- 13.09.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
HIV
AIDS
Internistische Arzneimitteltherapie
Prävention und Rehabilitation in der Kardiologie
Statine
Pravastatin
Kardiologie
Prävention und Screening in der Hausarztpraxis
Infektionserkrankungen in der Hausarztpraxis
Gefäßerkrankungen in der Hausarztpraxis
Evolocumab - Erschienen in
-
CardioVasc / Ausgabe 4/2024
Print ISSN: 1617-4933
Elektronische ISSN: 1618-3851 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s15027-024-3610-3
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