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26.10.2016 | HNO | Übersichten | Ausgabe 11/2016 Open Access

HNO 11/2016

Codierung von Schallsignalen in Aktionspotenziale des auditorischen Nervs

Zeitschrift:
HNO > Ausgabe 11/2016
Autoren:
J. Encke, J. Kreh, F. Völk, Prof. Dr.-Ing. W. Hemmert
Wichtige Hinweise

https://static-content.springer.com/image/art%3A10.1007%2Fs00106-016-0258-z/MediaObjects/106_2016_258_Figb_HTML.gif  Zusatzmaterial online

Die Online-Version dieses Beitrags (doi:10.​1007/​s00106-016-0258-z) enthält Videos zu den Abbildungen 4 und 5. Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen im elektronischen Volltextarchiv auf http://​www.​springermedizin.​de/​hno-zeitschrift zur Verfügung. Sie finden das Zusatzmaterial am Beitragsende unter „Supplementary Material“.

Zusammenfassung

Die äußeren Haarsinneszellen spielen für die Funktion des Innenohrs eine wesentliche Rolle: Sie verstärken die Schwingung der Basilarmembran bis zu 1000-fach und verschärfen dabei ihre Erregungsmuster. Diese Muster werden von den inneren Haarsinneszellen in Aktionspotenziale des auditorischen Nervs codiert. Bei einer Schädigung der filigranen äußeren Haarsinneszellen, z. B. durch Lärm, kann ein Hörgerät die Amplitude der Erregungsmuster anheben, die fehlende Frequenzselektivität aber nicht wiederherstellen. Zudem zerstört Lärm zunächst Nervenfasern mit niedriger Spontanrate, die für die Codierung von Schall in Störgeräuschen wichtig sind. Dieser Verlust kann mit einer Reintonaudiometrie nicht diagnostiziert werden.

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