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HNO

Der Sachverständige geht online

Videokonferenz statt Ortstermin

  • 15.09.2023
  • HNO
  • Medizinrecht
Erschienen in:

Auszug

Gerichtliche Auseinandersetzungen, bei denen die Hinzuziehung medizinisch-wissenschaftlichen Sachverstands erforderlich ist, spielen sich in verschiedenen Szenarien ab. Bei Streitigkeiten vor den Sozialgerichten geht es u. a. um die Feststellung einer Erwerbsminderung oder um die Berechtigung der Zahlung einer Erwerbsrente, um die Feststellung einer Berufskrankheit oder um die Bestätigung einer von Klägerseite geltend gemachten körperlichen Beeinträchtigung, z. B. Lärmschwerhörigkeit. Vor den Zivilgerichten werden Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche von Patientinnen und Patienten gegenüber Krankenhäusern und behandelnden Ärzten geltend gemacht mit der Begründung, fehlerhaft behandelt worden zu sein oder nicht ordnungsgemäß über eine bestimmte Untersuchungen oder Behandlungen aufgeklärt worden zu sein. In diesen zivilgerichtlichen Verfahren ist die Hinzuziehung medizinisch-wissenschaftlicher Sachverständiger an der Tagesordnung, da die entscheidenden Gerichte nicht über die spezifische medizinische Sachkunde verfügen. Auch in verwaltungsgerichtlichen, arbeitsgerichtlichen, strafrechtlichen und finanzgerichtlichen Verfahren kommt es immer wieder zur Hinzuziehung von Fachsachverständigen, um die jeweilige dem Rechtsstreit zugrunde liegende Sachmaterie richtig einzuordnen und zu bewerten. …
Titel
Der Sachverständige geht online
Videokonferenz statt Ortstermin
Verfasst von
RA Dr. Albrecht Wienke
Kim-Victoria Seibert
Publikationsdatum
15.09.2023
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
HNO
Erschienen in
HNO / Ausgabe 3/2024
Print ISSN: 0017-6192
Elektronische ISSN: 1433-0458
DOI
https://doi.org/10.1007/s00106-023-01350-6

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Alter Mann in Sprechstunde mit junger Ärztin/© lordn / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Frau ist im Videocall mit einem Arzt/© seb_ra / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)