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17.08.2016 | HNO | Leitthema | Ausgabe 9/2016

HNO 9/2016

Georg Schlöndorff – Vater der „computerassistierten Chirurgie“

Zeitschrift:
HNO > Ausgabe 9/2016
Autor:
Prof. Dr. R. Mösges

Zusammenfassung

Georg Schlöndorff (1931–2011) entwickelte in seiner Zeit als Ordinarius für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde am Klinikum der RWTH Aachen 1985 die Idee der computerassistierten Chirurgie. Mithilfe von Ingenieuren und Physikern der RWTH Aachen gelang ihm innerhalb von nur 2 Jahren die Umsetzung vom Konzept bis zum funktionsfähigen Prototyp, der erstmals im Frühjahr 1987 im Operationssaal bei einer Schädelbasisoperation eingesetzt werden konnte. In den Folgejahren wurde das Konzept auf Eingriffe in den Gebieten der Orbitachirurgie, Neurochirurgie, Traumatologie des Mittelgesichts und auf die Brachytherapie solider Tumoren im Kopf- und Halsbereich ausgeweitet. Auch die technische Weiterentwicklung mit dem Einsatz berührungslos messender Navigationssysteme auf der Basis optischer Positionserfassung fand bereits in Aachen ihren Ausgangspunkt. Die grafische Darstellung mit 3 orthogonalen Schnittebenen, so wie sie bei den meisten aktuellen Navigationssystemen derzeit noch üblich ist, wurde von Georg Schlöndorff initiiert. Auch nach seiner Emeritierung im Jahre 1996 hat Georg Schlöndorff seine Vision der computerassistierten Chirurgie weiterverfolgt und durch technische Innovationen wie den Einsatz des Computational-Fluid-Dynamics (CFD) bereichert.

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