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23.05.2017 | Hodentumoren | CME-Kurs | Kurs

Keimzell- und Gonadenstromatumoren des Hodens – WHO-Klassifikation 2016

Zeitschrift:
Der Pathologe | Ausgabe 3/2017
Autor:
Prof. Dr. G. Mikuz
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
24.05.2018
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Die früheren Revisionen der 1977 erstmalig erschienenen WHO-Klassifikation der Hodentumoren beinhalteten lediglich geringfügige Ergänzungen. Im Gegensatz dazu werden in der WHO-Klassifikation aus dem Jahr 2016 die Keimzelltumoren (KZT) aufgrund unterschiedlicher Pathohistogenesen in zwei große Gruppen unterteilt: solche, die aus einer In-situ-Keimzellneoplasie hervorgehen, und solche, die ohne diese Vorstufe entstehen. Zu den letzteren zählen KZT, die vor der Pubertät entstehen, und das spermatozytäre Seminom. Dottersacktumoren und Teratome werden demnach in prä- und postpubertäre getrennt, was auch eine prognostische Bedeutung hat. Die Gruppe der trophoblastischen Tumoren wurde in die Chorionkarzinome und in „nichtchorionkarzinomatöse trophoblastische Tumoren“ unterteilt, die zwar selten sind aber klinisch von Bedeutung sein können. Bei den Tumoren des Gonadenstromas sind die Veränderungen nicht so bedeutend; seltene Varianten bekannter Tumoren ohne klinische Bedeutung wurden nicht mehr gelistet und ein „in situ“ großzelliger Sertoli-Zell-Tumor hinzugefügt.

Lernziele

Nach der Lektüre dieses Beitrags …

  • werden Sie die theoretischen Grundlagen der neuen World-Health-Organization(WHO)-Klassifikation kennen,
  • werden Sie mit den verschiedenen neuen Entitäten vertraut sein,
  • erkennen Sie die morphologischen Unterschiede der prä-und postpubertären Teratome und deren klinische Bedeutung,
  • werden Sie einen neuen Gonadenstromatumor kennen,
  • wissen Sie, welche immunhistochemischen und serologischen Reaktionen für die Diagnostik wertvoll sind.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie).

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