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01.07.2017 | Hörstörungen | Leitthema | Ausgabe 7/2017

HNO 7/2017

Bilaterale Cochleaimplantatversorgung

Zeitschrift:
HNO > Ausgabe 7/2017
Autor:
Prof. Dr. med. J. Müller

Zusammenfassung

Die Cochleaimplantat(CI)-Versorgung gilt als Standard bei der Hörrehabilitation einer hochgradigen Schwerhörigkeit oder Taubheit. Bei beidseitiger Indikation wird heute i. d. R. (leitliniengemäß) eine beidseitige Versorgung empfohlen. Die bilaterale CI-Versorgung ermöglicht besseres Sprachverstehen in Ruhe und im Störlärm sowie Richtungshören und räumliches Hören. Kindern wird mit der bilateralen CI-Versorgung eine auf Hören gestützte Hör-Sprach-Entwicklung ermöglicht. Bilateral versorgte Kinder entwickeln sich schneller im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten als unilateral versorgte und erreichen z. B. einen größeren Wortschatz. Erst die bilaterale CI-Versorgung ermöglicht „binaurales Hören“ mit allen Vorteilen, von denen auch Normalhörende profitieren, nämlich: besseres Sprachverstehen in Ruhe und im Rauschen sowie Richtungs- und räumliches Hören. Naturgemäß benötigt die Entwicklung Zeit. Binaural versorgte CI-Träger profitieren von den gleichen Effekten wie Normalhörende: Kopfschatteneffekt, Squelch-Effekt sowie von Summations- und Redundanzeffekten. Eine sequenzielle Implantation ist nicht zwingend nachteilig; sowohl simultan als auch sequenziell versorgte Patienten profitieren gleichermaßen. Für Kinder scheinen eine möglichst frühe Implantation und ein möglichst kurzes Intervall zwischen beiden Operationen bei beidseits gegebener Indikation vorteilhaft zu sein.

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