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Erschienen in: hautnah dermatologie 3/2022

23.05.2022 | Industrieforum

Hohe Ansprechrate auf Dupilumab bei AD

Erschienen in: hautnah dermatologie | Ausgabe 3/2022

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Auszug

Atopische Dermatitis (AD) wird durch eine Typ-2-Inflammation ausgelöst. Bei mittelschwerer bis schwerer Ausprägung ist sie damit auch ein Fall für Dupilumab (Dupixent®). Dabei handelt es sich um einen vollständig humanen monoklonalen Antikörper. Dieser hemmt durch eine duale Rezeptorblockade die Signalwege von IL-4 und IL-13 und greift so gezielt in die Typ-2-Inflammation ein. Auf diese Weise bessert die Substanz den Defekt der Hautbarriere und vermindert den Juckreiz. Bakterielle sowie nicht herpetische Hautinfektionen werden reduziert und die Entzündung der Haut nimmt ab. Zugelassen ist Dupilumab bei Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahren zur Behandlung einer mittelschweren bis schweren AD. Kinder zwischen sechs und elf Jahren können bei schwerer AD damit behandelt werden, berichtete Dr. Andreas Pinter, Frankfurt/Main. Wichtig: Die Behandlung mit Biologika wie Dupilumab kann sofort ohne vorherige Gabe von Cyclosporin oder Kortison beginnen. Studiendaten zeigen, dass Dupilumab in Kombination mit topischen Kortikosteroiden (TCS) den "Eczema Area and Severity Index" (EASI) rasch bereits in den ersten Wochen und über 52 Wochen anhaltend um die 80 % absenkt [Blauvelt A. et al. Lancet 2017; 389: 2287-303]. Der Juckreiz als Kardinalsymptom hat sich in derselben Studie bereits ab Tag 2 signifikant im Vergleich zu Placebo gebessert, was sich deutlich positiv auf die Lebensqualität auswirkt. Mit der Kombination aus Dupilumab plus TCS erreichen acht von zehn Patienten ein klinisch relevantes Therapieansprechen, äußerte Pinter weiter. Dupilumab zeichnet sich durch ein günstiges Nebenwirkungsprofil aus. …
Metadaten
Titel
Hohe Ansprechrate auf Dupilumab bei AD
Publikationsdatum
23.05.2022
Erschienen in
hautnah dermatologie / Ausgabe 3/2022
Print ISSN: 0938-0221
Elektronische ISSN: 2196-6451
DOI
https://doi.org/10.1007/s15012-022-6909-8

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