Hormonersatztherapie nach gynäkologischen Karzinomen
Evidenzbasierte Entscheidungsfindung in der Praxis
- 20.03.2026
- Hormonersatztherapie
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 2
- Für
- Ärzte
- Zertifizierende Institution
- Bayerische Landesärztekammer
- Zertifiziert bis
- 16.03.2027
- Anzahl Versuche
- 2
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Die Hormonersatztherapie (HRT) nach gynäkologischen Malignomen wird in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Einerseits kann ein Östrogenmangel induziert durch eine gonadotoxische Therapie zu einem ausgeprägten klimakterischen Syndrom führen. Andererseits besteht die Sorge, durch eine HRT das Risiko eines Tumorrezidivs zu erhöhen. Dieser Beitrag fasst die aktuelle Evidenz zusammen und bietet praxisnahe Entscheidungshilfen für den Behandlungsalltag.
Nach Lektüre dieser Lerneinheit …
- wissen Sie, warum die Hormonersatztherapie (HRT) nach gynäkologischen Malignomen in der Wissenschaft kontrovers diskutiert wird.
- haben Sie einen Überblick über die Empfehlungen zur Anwendung von systemischer und vaginaler HRT nach der Behandlung gynäkologischer Karzinome.
- wissen Sie, wann eine HRT bei Borderline-Ovarialtumoren eingesetzt werden kann.
- kennen Sie die Kriterien für den Einsatz einer HRT bei Mammakarzinom.
Die Bayerische Landesärztekammer vergibt für diese Fortbildungseinheit der Kategorie I 2 Fortbildungspunkte. Die Fortbildung ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt.