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30.06.2017 | Hormonsubstitution | Leitthema | Ausgabe 8/2017

Der Gynäkologe 8/2017

Hormonersatztherapie bei prämaturer Ovarialinsuffizienz

Rationale, Indikation und Dauer

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 8/2017
Autor:
Prof. Dr. T. Strowitzki

Zusammenfassung

Hintergrund

Die prämature Ovarialinsuffizienz (POI) ist ein dramatisches Ereignis für Betroffene mit meist bleibender Sterilität und Langzeitkonsequenzen des Östrogenmangels. Dies erfordert Strategien für eine hormonelle Substitution über oft viele Jahre bis Jahrzehnte.

Ziel der Arbeit

Nutzen und Risiken, Applikationsformen und Therapiedauer einer hormonellen Substitution unterscheiden sich deutlich von der Situation der natürlichen Menopause und werden im Detail diskutiert.

Ergebnisse und Diskussion

Für Frauen mit POI ist eine hormonelle Ersatztherapie bei Beachtung potenzieller Kontraindikationen heute unstrittig indiziert. Zumeist wird der transdermalen zyklischen Applikation der Vorzug gegeben. Bei Wunsch nach definitiv sicherer Empfängnisverhütung kann die Östrogensubstitution auch in Form hormonaler oraler Kontrazeptiva erfolgen. Die Substitution sollte zumindest bis in das natürliche Menopausenalter mit Anfang 50 fortgesetzt werden. Danach folgt die Behandlung den Kriterien der Hormontherapie beim klimakterischen Syndrom der postmenopausalen Frau.

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