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06.04.2018 | Industrieforum | Ausgabe 4/2018

Im Focus Onkologie 4/2018

HR-positiver, HER2-negativer Brustkrebs: Kombination verlängert PFS um ein Jahr

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 4/2018
Autor:
Dirk Einecke
_ Beim Hormonrezeptor(HR)-positiven, HER2-negativen, fortgeschrittenen Mammakarzinom sei die endokrine Kombinationstherapie die derzeit effektivste Behandlungsmöglichkeit, so Peter A. Fasching, Erlangen. Studien, bei denen eine antihormonelle Therapie mit einem der drei CDK4/6-Inhibitoren Palbociclib, Abemaciclib oder Ribociclib kombiniert wurde, zeigen in der Erstlinientherapie eine Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) im Vergleich zur endokrinen Monotherapie. Ribociclib (Kisqali®) wurde im August 2017 in Kombination mit einem Aromatasehemmer als initiale Therapie bei postmenopausalen Frauen mit HR-positivem/HER2-negativem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs zugelassen. Grundlage waren die Ergebnisse der Phase-III-Studie MONALEESA-2 [Hortobagyi G et al. N Engl J Med. 2016;375(18):1738-48]. Bei 668 Patientinnen wurde Ribociclib/Letrozol mit einer Letrozol-Monotherapie verglichen, wobei jeweils 600 mg/d Ribociclib drei Wochen verabreicht wurden, gefolgt von einer einwöchigen Therapiepause. Unter der Zugabe des CDK4/6-Hemmers war das mediane PFS länger (25,3 vs. 16 Monate), was einer Verminderung des Progressionsrisikos um 43,2 % entspricht. Häufigste Grad-3/4-Nebenwirkungen unter der Kombination waren Neutro- und Leukopenie. 7,5 versus 2,1 % der Patienten brachen die Behandlung nebenwirkungsbedingt ab. Auch bei mit Fulvestrant vorbehandelten Patienten verlängerten Palbociclib in der PALOMA-3-Studie und Abemaciclib in der MONARCH-3-Studie das progressionsfreie Überleben, mit einer Hazard Ratio von 0,5 bzw. 0,55. Entsprechende Daten für Ribociclib aus der MONALEESA-3-Studie werden beim ASCO 2018 erwartet. ...

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