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Die Radiologie

Klinische Aspekte zur Bildgebung der kindlichen und adoleszenten Hüfte

Erschienen in:

Zusammenfassung

Wenn ein Kind mit einem Hüftproblem sorgfältig klinisch evaluiert wird, dann gelingt es zumeist, eine Verdachtsdiagnose zu stellen, die sich im Weiteren bestätigt. Das wichtigste Werkzeug zur Bestätigung ist bei kindlichen Hüfterkrankungen die radiologische Bildgebung. Vice versa sind radiologische Veränderungen im Sonogramm, nativen Röntgenbild oder in der Magnetresonanztomographie (MRT) oft erst dann zu deuten, wenn die Vorgeschichte und der aktuelle klinische Befund bekannt sind. Bei dieser Konstellation ist es wünschenswert, dass alle Kolleginnen und Kollegen, die mit dem Hüftproblem eines Kindes konfrontiert sind, die häufigsten und wichtigsten kindlichen Hüfterkrankungen kennen und hierbei die gleichen Termini verwenden. Aufgabe des Artikels ist es, in einem jeweils kurzen Abriss die Pathogenese und die klinischen Aspekte der kongenitalen und neurogenen Hüftdysplasie, der Coxitis fugax, der septischen Coxitis, des Morbus Perthes, des kindlichen und adoleszenten femoroazetabulären Impingements, der Apophysenabrisse und der Epiphysiolysis capitis femoris darzustellen.
Titel
Klinische Aspekte zur Bildgebung der kindlichen und adoleszenten Hüfte
Verfasst von
Prof. Dr. med. Bernhard Heimkes
Dr. Nina Berger
Dr. Vincent Frimberger
Publikationsdatum
11.09.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Radiologie / Ausgabe 10/2023
Print ISSN: 2731-7048
Elektronische ISSN: 2731-7056
DOI
https://doi.org/10.1007/s00117-023-01202-y
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