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12.10.2021 | Humane Papillomaviren | Leitthema

HPV-induzierte Tumoren im HNO-Bereich – die nächste Herausforderung: Sind auch die Gynäkologen gefordert?

Zeitschrift:
Der Gynäkologe
Autoren:
Dr. Shachi Jenny Sharma, Prof. Dr. Jens Peter Klußmann
Wichtige Hinweise

Redaktion

Monika Hampl, Düsseldorf
Klaus Friese, Oberaudorf
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Zusammenfassung

Humane Papillomaviren (HPV) sind verantwortlich für die Entstehung benigner sowie maligner HNO(Hals-Nasen-Ohren)-Tumoren, die zum Teil mit schwerwiegenden Verläufen einhergehen. Dabei steht aktuell das Oropharynxkarzinom in der Kopf-Hals-Onkologie im Mittelpunkt – zum einen wegen der Anerkennung des HPV-assoziierten OPSCC („oropharyngeal squamous cell carcinoma“) als eigene Tumorentität, zum anderen wegen der kontinuierlich steigenden Inzidenzen. Durch das konsequente Vorantreiben der Impfprogramme, insbesondere auch für Jungen, könnten die Inzidenzen aller benignen und der Mehrzahl der malignen HNO-Tumoren in Zukunft deutlich verringert werden. Insbesondere die stark steigende Inzidenzkurve der HPV-assoziierten OPSCC könnte hierdurch abgeflacht werden.

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