Zervixkarzinom-Screening – Status quo?
- 22.10.2024
- Humane Papillomviren
- Leitthema
- Verfasst von
- Dr. Sabine Matovina
- Katharina Schöpp
- Martin Weiss
- Felix Neis
- Sara Y. Brucker
- Melanie Henes
- Erschienen in
- Die Gynäkologie | Ausgabe 11/2024
Zusammenfassung
Die Reform des Zervixkarzinom-Screenings bindet sowohl über die Zeit gewonnene Erkenntnisse zur eng mit der Entwicklung eines Zervixkarzinoms verbundenen HPV(humane Papillomviren)-Infektion als auch Ansätze zur organisierten Durchführung von Screening-Untersuchungen ein. Im Vergleich zur rein zytologischen Untersuchung kann die Detektion auch von Krebsvorstufen des Zervixkarzinoms durch die HPV-Testung deutlich verbessert werden. Durch die frühzeitige Untersuchung von HPV-positiven Patientinnen mit zytologisch geringgradigen Veränderungen konnten auch höhergradige Krebsvorstufen früh detektiert werden, allerdings werden durch die erhöhte Anzahl von Patientinnen die Abklärungseinheiten stark ausgelastet. Inwiefern die aktuelle Umsetzung des Zervixkarzinom-Screenings die Inzidenz und die Mortalität des Zervixkarzinoms unter optimaler Ausnutzung der Ressourcen beeinflussen kann, muss über einen längeren Beobachtungszeitraum weiter evaluiert werden.
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- Titel
- Zervixkarzinom-Screening – Status quo?
- Verfasst von
-
Dr. Sabine Matovina
Katharina Schöpp
Martin Weiss
Felix Neis
Sara Y. Brucker
Melanie Henes
- Publikationsdatum
- 22.10.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Humane Papillomviren
Krebsvorsorge in der Gynäkologie
Zervixkarzinom
Sexuell übertragbare Erkrankungen
Sexuell übertragbare Erkrankungen
Zervixkarzinom
Infektionen der Genitalorgane
Kolposkopie
Kolposkopie
Gynäkologie und Geburtshilfe - Erschienen in
-
Die Gynäkologie / Ausgabe 11/2024
Print ISSN: 2731-7102
Elektronische ISSN: 2731-7110 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00129-024-05288-w
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