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07.01.2019 | Hypercholesterinämie | Schwerpunkt: Stoffwechselerkrankungen | Ausgabe 2/2019

Der Internist 2/2019

Physiologie und klinische Bedeutung von weißem, beigem und braunem Fettgewebe

Zeitschrift:
Der Internist > Ausgabe 2/2019
Autoren:
Prof. Dr. M. Merkel, S. M. Schmid, K. A. Iwen
Wichtige Hinweise

Redaktion

H. Lehnert, Lübeck
C.C. Sieber, Nürnberg

Zusammenfassung

Die metabolischen Funktionen verschiedener Entitäten von Fettgewebe sind von hohem wissenschaftlichem und klinischem Interesse. Weißes Fettgewebe ist nicht nur Energiespeicher, sondern spielt als hochaktives endokrines Organ auch eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Diabetes mellitus, Dyslipidämie, arterieller Hypertonie und kardiovaskulären Erkrankungen. Braunes Fettgewebe hat die Fähigkeit, chemische Energie in Wärme umzuwandeln, und könnte hierdurch einen gegensätzlichen, schützenden, Effekt haben. Die Aktivierung von braunem Fettgewebe und die Induktion der Entwicklung von Adipozyten mit den Charakteristika brauner Fettzellen könnten einen wesentlichen Beitrag zur Behandlung der genannten Zivilisationserkrankungen leisten. Der vorliegende Beitrag soll einen Überblick über das aktuelle Verständnis von Physiologie und Pathophysiologie der verschiedenen Fettgewebsarten und über das resultierende therapeutische Potenzial geben.

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