Zum Inhalt
Die Dermatologie

Hyperhidrose im Kindes- und Jugendalter

Klinik und aktuelle Therapieoptionen

  • 01.12.2011
  • Übersichten
Erschienen in:

Zusammenfassung

Bei der Hyperhidrose handelt es sich um eine örtlich umschriebene oder generalisiert auftretende übermäßige Schweißbildung mit Krankheitswert. Da das übermäßige Schwitzen oftmals schon im Kindesalter, meist zwischen dem 6. und 16. Lebensjahr, beginnt, stellt die Hyperhidrose eine bedeutsame Erkrankung des Kindes- und Jugendalters dar. Bei massiver Ausprägung kann es zu psychosozialen Belastungen und deutlich reduzierter Lebensqualität kommen, aufgrund derer diese Erkrankung eine besondere Relevanz erlangt. Darüber hinaus liegt häufig eine therapeutische Herausforderung vor, da die meisten handelsüblichen Therapeutika nicht für das Kindes- und Jugendalter zugelassen sind. Dennoch können bei allen Formen der Hyperhidrose bereits im Kindes- und Jugendalter wirksame Therapieoptionen zur Anwendung kommen.
Titel
Hyperhidrose im Kindes- und Jugendalter
Klinik und aktuelle Therapieoptionen
Verfasst von
S. Basedow
R. Kruse
Prof. Dr. D. Bruch-Gerharz
Publikationsdatum
01.12.2011
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Dermatologie / Ausgabe 12/2011
Print ISSN: 2731-7005
Elektronische ISSN: 2731-7013
DOI
https://doi.org/10.1007/s00105-011-2225-7
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Dermatologie (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Dermatologie

ICI-induzierte Dermatitis: Upadacitinib als vielversprechende Therapieoption

Immunvermittelte Hautreaktionen gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen von Immun‑Checkpoint‑Inhibitoren. Eine offene Phase‑2‑Studie untersuchte den JAK‑1‑Inhibitor Upadacitinib bei schwerer ICI‑assoziierter Dermatitis. Die Hautsymptome gingen rasch zurück, schwerwiegende therapieassoziierte Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet.

KI-Chatbots bieten 24/7-Sprechstunde für Patienten

Medizinischen Rat von Chatbots auf der Basis sogenannter künstlicher Intelligenz haben laut Umfragen bereits knapp die Hälfte aller Erwachsenen schon einmal eingeholt. Welche Chancen und Risiken birgt das?

Mit Kohlenstoff-Käfigen gegen Radiodermatitis?

In einer chinesischen Phase-II-Studie ließ sich durch eine Salbe mit dem Kohlenstoffmaterial Fulleren einer Radiodermatitis wirksamer vorbeugen als mit einem Trolamin-haltigen Produkt. Im Detail bleiben aber noch viele Fragen offen.

Von einer Mandelallergie, die keine mehr war

Ein zweijähriger Junge mit bekannter Mandelallergie und auffälligen Reaktionen auf Mückenstiche soll auf weitere Allergien getestet werden – eigentlich ein klarer Fall. Doch ein unerwartet erhöhter Tryptase-Wert lässt den Kinderpneumologen aufhorchen. Was steckt hinter diesem Laborergebnis?

Update Dermatologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Eine Person kratzt sich am Rücken über der Schulter/© ryanking999 / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Nahaufnahme einer älteren Frau, die Creme auf ihre Hände aufträgt/© Strelciuc / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Mandeln in und neben einem Holzschälchen/© onairjiw / Getty Images / iStock (Symbolbild)