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01.02.2010 | Originalien | Ausgabe 2/2010

Der Hautarzt 2/2010

Hyperhidrosis axillaris – Effektivität und Verträglichkeit eines aluminiumchloridhaltigen Antiperspirants

Prospektive Evaluation an 20 Patienten mit idiopathischer Hyperhidrosis axillaris

Zeitschrift:
Der Hautarzt > Ausgabe 2/2010
Autoren:
M. Streker, T. Reuther, S. Verst, Prof. Dr. M. Kerscher

Zusammenfassung

Hintergrund

Ziel der vorliegenden Untersuchung war die Evaluierung der Wirkungs-Nebenwirkungs-Relation einer Aluminiumchloridlösung bei Hyperhidrosis axillaris.

Patienten und Methoden

In einer 42-tägigen Untersuchung wurde ein Antiperspirant (Sweat-off®, Sweat-off® GmbH, Hügelsheim) von 20 Patienten mit idiopathischer Hyperhidrosis axillaris (Alter: 26,9±4,3) angewandt. Die Evaluation der Behandlungseffekte umfasste neben der klinischen Beurteilung des Schweregrads der Hyperhidrose und der Ermittlung des Obenflächen-pH-Wertes eine quantitative und qualitative Ermittlung der Schweißsekretion mittels Gravimetrie und Schweißtest nach Minor.

Ergebnisse

Die Untersuchungen zeigten eine Abnahme des Hyperhidroseschweregrades, eine signifikante qualitative und quantitative Abnahme der Schweißsekretion sowie eine signifikante Abnahme des Hautoberflächen-pH-Wertes. Trotz leichter irritativer Hautveränderungen bei 6 Patienten, die jedoch in keinem Fall zum Abbruch der Untersuchung führten, nahm die Patientenzufriedenheit im Verlauf der Studie signifikant zu.

Schlussfolgerungen

Die Anwendung eines leicht sauren, aluminiumchloridhaltigen Antiperspirants führt zu einer deutlichen Abnahme der Schweißsekretion bei minimalen Nebenwirkungen und geringen Tagestherapiekosten.

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