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15.12.2021 | Hypertonie in der Kardiologie | CME Fortbildung | Ausgabe 12/2021

CME 12/2021

Personalisierte Behandlungskonzepte bei arterieller Hypertonie

Zeitschrift:
CME > Ausgabe 12/2021
Autoren:
Prof. Dr. med. Heribert Schunkert, Katharina Lechner
zum Fragebogen im Kurs

Zusammenfassung

Die arterielle Hypertonie ist der bedeutendste Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen. Ruheblutdruckwerte bei reproduzierbaren Praxismessungen von systolisch ≥ 140 mmHg und/oder diastolisch ≥ 90 mmHg oder neuerdings die ambulante 24-h- (ABPM) bzw. häusliche Blutdruckmessung (HBPM) können zur Diagnose herangezogen werden. Zur Behandlung stehen nichtmedikamentöse und medikamentöse Maßnahmen zur Verfügung. Sowohl die Auswahl der pharmakologischen Wirkstoffe als auch die Lebensstilempfehlungen sollten personalisiert erfolgen, auf die Bedürfnisse und Komorbiditäten des jeweiligen Patienten zugeschnittenen und Ergebnis einer partizipativen Entscheidungsfindung und "therapeutischen Allianz" sein. Die Zielblutdruckwerte unterscheiden sich in Abhängigkeit von Alter und Komorbiditäten. Trotz klarer Handlungsempfehlungen liegt die Mehrzahl der Patienten mit den Blutdruckwerten über dem empfohlenen Zielkorridor. Die kontinuierliche Verbesserung von Wahrnehmung, Diagnostik und Therapie der arteriellen Hypertonie bleibt somit eine hohe Priorität im Gesundheitswesen. Dieser CME-Beitrag soll eine Perspektive über die neuesten Entwicklungen des Managements der arteriellen Hypertonie geben.

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Literatur
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