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17.06.2021 | Hyponatriämie | CME | Ausgabe 8/2021

Notfall + Rettungsmedizin 8/2021

Natrium- und Kalziumstoffwechselstörungen in der Notaufnahme

Diagnostik und Initialtherapie beherrschen

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 8/2021
Autoren:
Prof. Dr. Tobias Schilling, Johannes Heymer, Alexander Krohn, Daniel Räpple, Stephan Schmid, Martina Müller
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

J. Breckwoldt, Zürich
M. Christ, Luzern
G. Matthes, Berlin
G. Rücker, Rostock
R. Somasundaram, Berlin
U. Zeymer, Ludwigshafen

Zusammenfassung

Das Verständnis der Regulation des Elektrolyt- und Wasserhaushalts ist Voraussetzung für die richtige Therapie im Notfall. In diesem Artikel werden die Elektrolyte Natrium und Kalzium besprochen. Eine Hypernatriämie tritt häufig bei Dehydratation auf und hat als wichtigste Differenzialdiagnose im Notfall den seltenen Diabetes insipidus. Die häufig vorkommende Hyponatriämie hat dagegen eine Reihe von Differenzialdiagnosen mit unterschiedlichen Therapien, die vom Notfallmediziner beherrscht werden müssen. Das Serumkalzium ist für die Nervenfunktion wichtig. Eine hyperkalzämische Krise führt zur Dämpfung des Zentralnervensystems (ZNS; Koma) und zum hypovolämischen Schock. Eine Hypokalzämie löst eine Erregung des peripheren Nervensystems (Tetanie) aus und ist klinisch nicht von einer Hyperventilationstetanie zu unterscheiden. Bei den Elektrolytstörungen sind die Diagnosestellung und die Therapieeinleitung oft schon in der Notaufnahme möglich.

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