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Bei niedriger alkalischer Phosphatase sofort reagieren

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Auszug

Die Knochenstoffwechselerkrankung Hypophosphatasie (HPP) ist nicht so selten wie oft angenommen. „Milde Formen sind in Europa mit einer Häufigkeit von etwa 1 : 500 anzutreffen“, mahnte Prof. Florian Barvencik vom Institut für Osteologie und Biomechanik am UKE Hamburg. Aufgrund einer genetischen Mutation im ALPL-Gen ist die gewebeunspezifische alkalische Phosphatase (AP) bei HPP in ihrer Funktion beeinträchtigt. Dazu gehört die Spaltung von Pyrophosphat (PPi) in Phosphatmoleküle, die in Verbindung mit Kalzium zur Knochenmineralisation beitragen. Bei HPP reichern sich die Substrate der AP - neben PPi auch Vitamin B6 (Pyridoxal-5-Phosphat) - im Körper an. Betroffene sind anfällig für Stressfrakturen und Frakturheilungsstörungen sowie vorzeitigen Zahnverlust. Auch Muskeln, Nieren und ZNS sind bei der Multisystemerkrankung oft beteiligt. …
Titel
Bei niedriger alkalischer Phosphatase sofort reagieren
Verfasst von
Katja Schäringer
Publikationsdatum
23.06.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Orthopädie & Rheuma / Ausgabe 3/2025
Print ISSN: 1435-0017
Elektronische ISSN: 2196-5684
DOI
https://doi.org/10.1007/s15002-025-5090-y

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Bildnachweise
Arthropedia, Knochensäge im Einsatz bei Knie-TEP/© Issara / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Älterer Mann schaut kritisch auf Tabletten/© Mediteraneo / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Speicheldrüsensonographie der Glandula parotis links bei Sjögren-Syndrom/© Zehrfeld N. et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH