Bei niedriger alkalischer Phosphatase sofort reagieren
- 23.06.2025
- Hypophosphatasie
- Industrieforum
- Verfasst von
- Katja Schäringer
- Erschienen in
- Orthopädie & Rheuma | Ausgabe 3/2025
Auszug
Die Knochenstoffwechselerkrankung Hypophosphatasie (HPP) ist nicht so selten wie oft angenommen. „Milde Formen sind in Europa mit einer Häufigkeit von etwa 1 : 500 anzutreffen“, mahnte Prof. Florian Barvencik vom Institut für Osteologie und Biomechanik am UKE Hamburg. Aufgrund einer genetischen Mutation im ALPL-Gen ist die gewebeunspezifische alkalische Phosphatase (AP) bei HPP in ihrer Funktion beeinträchtigt. Dazu gehört die Spaltung von Pyrophosphat (PPi) in Phosphatmoleküle, die in Verbindung mit Kalzium zur Knochenmineralisation beitragen. Bei HPP reichern sich die Substrate der AP - neben PPi auch Vitamin B6 (Pyridoxal-5-Phosphat) - im Körper an. Betroffene sind anfällig für Stressfrakturen und Frakturheilungsstörungen sowie vorzeitigen Zahnverlust. Auch Muskeln, Nieren und ZNS sind bei der Multisystemerkrankung oft beteiligt. …
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- Titel
- Bei niedriger alkalischer Phosphatase sofort reagieren
- Verfasst von
-
Katja Schäringer
- Publikationsdatum
- 23.06.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Hypophosphatasie
Orthopädie und Unfallchirurgie - Erschienen in
-
Orthopädie & Rheuma / Ausgabe 3/2025
Print ISSN: 1435-0017
Elektronische ISSN: 2196-5684 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s15002-025-5090-y