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01.02.2006 | Leitthema | Ausgabe 1/2006

Gynäkologische Endokrinologie 1/2006

Hypothalamische Ovarialinsuffizienz

Zeitschrift:
Gynäkologische Endokrinologie > Ausgabe 1/2006
Autoren:
D. Hadžiomerović, L. Wildt

Zusammenfassung

Die Steuerung der Ovarialfunktion unterliegt einem komplexen Zusammenspiel der Hypothalamus-Hypophysen-Ovar-Achse. Eine Ovarialinsuffizienz ist definiert als eine Störung der Ovarialfunktion, die mit einer Störung der Eizellreifung und mit endokrinen Ausfallserscheinungen bzw. Dysfunktionen verbunden ist. Unabhängig von der Ursache stellt die Ovarialinsuffizienz ein pathophysiologisches Kontinuum dar, welches sich von der Corpus-luteum-Insuffizienz und Polymenorrhö über den anovulatorischen Zyklus bis hin zu Oligo- und Amenorrhö erstreckt. Ein Auftreten dieser Symptome macht deshalb eine differenzialdiagnostische Abklärung der Ursachen einer Ovarialinsuffizienz erforderlich. Im Gegensatz zu der 1976 von der WHO vorgeschlagenen komplexen Einteilung der Ovarialinsuffizienz in 7 Gruppen mit weiteren Untergruppen verwenden wir im klinischen Alltag auf eine Einteilung der Ovarialinsuffizienz in 4 Gruppen: hyperandrogenämische, hypothalamische, hyperprolaktinämische und primäre Ovarialinsuffizienz. Diese Übersichtsarbeit befasst sich mit der hypothalamischen Ovarialinsuffizienz.

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