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05.06.2018 | Leitthema | Ausgabe 7/2018 Open Access

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 7/2018

ICD-11 – Anpassung der ICD an das 21. Jahrhundert

Zeitschrift:
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz > Ausgabe 7/2018
Autor:
Robert Jakob

Zusammenfassung

Die ICD-11 adressiert neben den medizinischen Neuerungen auch die veränderten Bedürfnisse der digitalisierten Gesundheitssysteme. In diesem Artikel sollen das Konzept und die Entwicklungsstruktur der ICD-11 dargestellt werden.
Die neue technische Struktur der ICD-11 erlaubt eine erheblich vereinfachte Nutzung der Klassifikation bei gleichzeitig deutlich verbesserter Fähigkeit, einzelne Gesundheitszustände im gewünschten Detailgrad zu dokumentieren. Die Integrierung der gesamten inhaltlichen und strukturellen Information der ICD-11 in einer ontologisch organisierten allumfassenden Gesamtstruktur, der sogenannten Foundation, ist in Kombination mit den angebundenen Onlineplattformen ein Schritt in die Zukunft: Übersetzung und Pflege der Klassifikation werden vereinfacht und die Konsistenz – insbesondere zwischen den verschiedenen Sprachfassungen – erheblich verbessert. Die Foundation erlaubt auch die Ableitung anwendungsspezifischer Fassungen, sogenannter Linearisationen, die verschiedenen Nutzergruppen die Anwendung der ICD-11 erleichtern. Die ICD-11 erlaubt eine versionierungssichere Dokumentation unter Verwendung einer eineindeutigen Zeichenkette, dem Unique Reference Identifier (URI). Sie ist für die De-facto-Anwendungsfälle der Gegenwart entworfen worden. Die ICD-11 ist inhaltlich erneuert worden und angebunden an andere Klassifikationen und Terminologien. Diese Neuerungen ermöglichen eine zeitgemäße Dokumentation relevanter Gesundheitsinformation in allen Bereichen, die Zusammenführung von Daten und die Untersuchung von Zusammenhängen im Gesundheitsbereich.

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