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Prophylaktische ICD-Implantation rettet Leben

VT-Storm bei nicht-ischämischer Kardiomyopathie

Erschienen in:

Auszug

Acht Jahre vor der jetzigen Erstvorstellung in unserer Klinik durchlitt der nun 60-jährige Patient eine Myokarditis. Trotz damaliger leitlinienorientierter Herzinsuffizienztherapie verblieb die Pumpfunktion nach dreimonatiger Therapie bei einer Ejektionsfraktion (EF) von 25 %. Aufgrund dessen wurde primärprophylaktisch ein implantierbarer Cardioverter-Defibrillator (ICD) extern eingesetzt. An kardiovaskulären Risikofaktoren bestand ein Typ-2-Diabetes, ein langjähriger Nikotinabusus, eine Hypercholesterinämie und eine arterielle Hypertonie. Eine koronare Herzerkrankung wurde damals invasiv ausgeschlossen. Unter der durchgeführten optimalen medikamentösen Therapie der Herzinsuffizienz, die aus Spironolacton, Ramipril, Metoprolol, Empagliflozin und Torasemid bestand, war der Patient trotz der hochgradig eingeschränkten Pumpfunktion weiter gut belastbar im NYHA-Stadium II-III, sodass er auch größere und stärkere körperliche Belastungen durchführen konnte. …
Titel
Prophylaktische ICD-Implantation rettet Leben
VT-Storm bei nicht-ischämischer Kardiomyopathie
Verfasst von
Prof. Dr. med. Robert H. G. Schwinger
Publikationsdatum
05.09.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
CardioVasc / Ausgabe 4/2025
Print ISSN: 1617-4933
Elektronische ISSN: 1618-3851
DOI
https://doi.org/10.1007/s15027-025-3837-7
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