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23.11.2016 | infopharm | Ausgabe 11/2016

Antidot gegen Antikoagulanz
InFo Neurologie & Psychiatrie 11/2016

Idarucizumab bewährt sich im Praxisalltag

Zeitschrift:
InFo Neurologie & Psychiatrie > Ausgabe 11/2016
Autor:
Dr. Marion Hofmann-Aßmus
Seit Anfang des Jahres ist mit Idarucizumab (Praxbind®) das erste Dabigatran-Antidot auf dem deutschen Markt erhältlich. Erste klinische Erfahrungen fallen sehr positiv aus. Als geradezu „idealtypisches Arzneimittel“ beschrieb Professor Jörg Berrouschot, Klinikum Altenburger Land, Altenburg, das neue Antidot. Der Neurologe begründete dies mit dem sofortigen Wirkungseintritt nach intravenöser Gabe, der kurzen Halbwertszeit sowie der hohen Bindungsaffinität von Idarucizumab an Dabigatran, die etwa 300 mal höher ist als die Bindung von Dabigatran an Thrombin. „Da Idarucizumab spezifisch an Dabigatran bindet, treten keine prothrombotischen oder antithrombotischen Nebenwirkungen auf“, erklärte Berrouschot. Aufgrund der kurzen Halbwertszeit kann bereits 24 Stunden nach der Idarucizumab-Gabe erneut eine effektive Antikoagulation mit Dabigatran erfolgen. ...

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