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12. Idiopathische interstitielle Pneumonien jenseits der IPF

  • 2022
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Idiopathische interstitielle Pneumonien (IIP) werden gemäß der aktuellen ATS/ERS-Leitlinie in chronisch fibrosierende (IPF, NSIP), mit Zigarettenrauch assoziierte (RB-ILD, DIP), akute/subakute (AIP, COP) sowie seltene (LIP, PPFE) und unklassifizierbare Formen unterteilt. Essenziell ist bei allen Entitäten der Ausschluss bekannter Ursachen und Assoziationen (Kollagenosen, Medikamente, exogen-allergische Alveolitis). Nach der IPF (idiopathische Lungenfibrose) ist die idiopathische NSIP (nichtspezifische interstitielle Pneumonie)die zweithäufigste IIP. Diese wird in einen zellulären und fibrotischen Subtyp unterteilt und spricht je nach Typ relativ gut auf Immunsuppression an. Wesentliche Therapie der zigarettenrauchassoziierten Formen ist die Tabakentwöhnung. Die kryptogen organisierende Pneumonie (COP) hat im Allgemeinen eine gute Prognose, während die AIP eine sehr hohe Letalität aufweist.
Titel
Idiopathische interstitielle Pneumonien jenseits der IPF
Verfasst von
Michael Kreuter
Martin Claussen
Ulrich Costabel
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-63651-0_12
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Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Ärztin misst Blutdruck bei adipöser Frau/© DG PhotoStock / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Hoden an einem Schaubild /© Mathias Ernert/ Urologische Klinik/ Universitätsklinikum Mannheim (Symbolbild mit Fotomodellen), ZFA TALKS - Peritonealdialyse/© (M) Jakovo / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell) Logo: Springer Medizin Verlag GmbH