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Immunfluoreszenz

  • 01.04.2011
  • Labortechnik
Erschienen in:

Zusammenfassung

Verschiedene rheumatische Erkrankungen sind durch die Existenz von Autoantikörpern als Zeichen einer gestörten Selbsttoleranz charakterisiert. Der Nachweis dieser Autoantikörper stellt daher in der Diagnostik dieser Erkrankungen einen wichtigen Faktor dar. Die Technik der Immunfluoreszenz nimmt in der Grundlagenforschung eine essenzielle Rolle ein und wird auch in der klinischen Diagnostik verwendet, um rheumatische Erkrankungen zu erfassen und zu beurteilen.
Nach Zugabe des zu testenden Patientenserums zu einem Antigensubstrat (in oder auf fixierten Zellen oder Geweben) kommt es zu einer spezifischen Antigen-Antikörper-Reaktion. Nachdem ein zweiter, fluoreszenzgekoppelter anti-humaner Antikörper zugegeben wurde und an antigengebundene Autoantikörper aus dem Patientenserum gebunden hat, kann anhand des erhaltenen Fluoreszenzmusters eine erste Aussage über die Erkrankung getroffen werden.
Titel
Immunfluoreszenz
Verfasst von
Dr. S. Lefèvre
U. Lange
Publikationsdatum
01.04.2011
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 3/2011
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-010-0745-7

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