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01.09.2012 | Übersichten | Ausgabe 9/2012

Der Urologe 9/2012

Imperative Zystektomie beim Risikopatienten

Transintestinale Harnableitung oder Harnleiterhautfistel?

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 9/2012
Autoren:
Dr. S. Degener, A.S. Brandt, D.A. Lazica, F.-C. von Rundstedt, M.J. Mathers, S. Roth

Zusammenfassung

Aufgrund des demographischen Wandels wird die Inzidenz von Blasenkarzinomen zunehmen. Bei muskelinvasiven Tumoren ist die radikale Zystektomie durch Fortschritte im perioperativen Management auch beim älteren Patienten indiziert. Durch die ebenfalls altersabhängige Zunahme von Komorbiditäten stellt sich die Frage nach der optimalen Harnableitung für den Risikopatienten.
Das Ileumconduit stellt dazu aufgrund seiner sicheren, erprobten und risikoarmen Anwendung den Goldstandard dar. Aufgrund der Darmbeteiligung weist es jedoch relevante Komplikationsrisiken für den Risikopatienten auf. Eine noch einfachere und sichere Alternative stellt die Harnleiterhautfistel dar, die jedoch zunächst hohe Stenosierungsraten aufwies. Neuere Daten weisen allerdings darauf hin, dass vergleichbar viele Patienten ohne Harnleiterstent auskommen wie beim Ileumconduit. Auch Untersuchungen zur Lebensqualität zeigen vergleichbare Ergebnisse. Aus diesem Grund sollte die häufig zurückhaltende Einstellung gegenüber der Harnleiterhautfistel bei Risikopatienten überdacht werden.

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