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13.02.2018 | Medizin aktuell | Ausgabe 1/2018

Pädiatrie 1/2018

Impfen hat keinen Einfluss auf das Allergierisiko

Zeitschrift:
Pädiatrie > Ausgabe 1/2018
Autor:
Angelika Bauer-Delto
Eine Fülle an Studien beleuchtet das Thema Impfen und Atopierisiko. Eine Auswahl stellte PD Dr. Tobias Ankermann, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin I, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, vor. So wurde in einer aktuellen Analyse von Daten der KiGGS-Studie aus den Jahren 2003 bis 2006 überprüft, ob es einen Zusammenhang zwischen Impfungen im ersten Lebensjahr und einer späteren Diagnose einer atopischen Erkrankung gibt [Schlaud M et al. Vaccine 2017;35:5156–62]. Im Hinblick auf das Risiko einer allergischen Rhinitis waren 15.254 auswertbare komplette Datensätze verfügbar, für die atopische Dermatitis 14.297 und für das Asthma 15.262. Es ergaben sich keinerlei Hinweise, dass das Impfen das Risiko für atopische Erkrankungen erhöht. Bei Kindern, die im ersten Lebensjahr das vollständige Impfprogramm erhalten hatten, lag das Risiko, dass später Heuschnupfen diagnostiziert wurde, sogar niedriger. ...

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