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18.05.2020 | Impfen in der Pädiatrie | Konsensuspapiere | Ausgabe 10/2020

Monatsschrift Kinderheilkunde 10/2020

Liefer- und Versorgungsengpässe von Impfstoffen

Stellungnahme der Kommission für Infektionskrankheiten und Impffragen der DAKJ – Aktualisierung April 2020

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 10/2020
Autoren:
Prof. Dr. med. H.‑I. Huppertz, Kommission für Infektionskrankheiten und Impffragen der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin
Wichtige Hinweise

Redaktion

A. Borkhardt, Düsseldorf
S. Wirth, Wuppertal
Die Mitglieder der Kommission für Infektionskrankheiten und Impffragen der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin werden am Beitragsende gelistet.

Zusammenfassung

Fusionen und Übernahmen in der Pharmaindustrie haben zu einer Konzentration geführt, von der auch die Impfstoffproduktion mit nur noch wenigen global tätigen Herstellern betroffen ist. Die zur Durchführung der in Deutschland von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen benötigten Impfstoffe werden in der Regel nur von einem oder 2 Unternehmen vertrieben, was quasi zu Monopolstellungen geführt hat. Dies behindert den Wettbewerb und resultiert häufig in Lieferengpassen. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und die STIKO sind deshalb regelmäßig gezwungen, zeitnah Handlungsempfehlungen für die Ärzteschaft zu erstellen. Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) fordert deshalb die politisch Verantwortlichen erneut auf, sich mit der Verhinderung von Versorgungsengpassen zu beschäftigen und in Absprache mit den betroffenen Kreisen Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Die aktuelle Entwicklung einer nationalen Strategie gegen Lieferengpässe ist sehr begrüßenswert und ist Anlass zu Hoffnung auf Besserung. Eine ausreichende Versorgung mit MMR-Impfstoffen ist zudem unabdingbar, wenn das Masernschutzgesetz in Deutschland glaubwürdig und wirksam umgesetzt werden soll.

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