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Coronaimpfung unter Immunsuppression

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Zusammenfassung

SARS-CoV‑2 („severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2“) spielt auch weiterhin eine große Rolle als schwere und potenziell tödliche Atemwegsinfektion insbesondere bei vulnerablen Patient:innengruppen. Angesichts der dünnen Datenlagen zum Einfluss von Therapien auf Impfantworten war es zu Beginn der Corona-Pandemie eine große Herausforderung, die Verträglichkeit und Wirksamkeit bei Patient:innen mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen unter Immunmodulation/Immunsuppression vorherzusagen. Inzwischen haben zahlreiche Studien die Fragen nach Ansprechen und Verträglichkeit zumindest für die COVID-19(Coronavirus-Erkrankung 2019)-Impfung adressiert. Bereits in den ersten Monaten der Impfkampagne konnte eine kleine Studie an einer monozentrischen Kohorte zeigen, dass bis auf Patient:innen unter B‑Zell-Depletion alle eingeschlossenen Patient:innen in der Lage waren, nach den ersten 2 Impfungen eine Serokonversion zu zeigen. Dabei kam es weder zu einem vermehrten Auftreten von Schüben der Grunderkrankungen noch zu neuen Autoimmunphänomenen. Diverse Studien haben diese Daten seitdem bestätigt.
Titel
Coronaimpfung unter Immunsuppression
Verfasst von
R. Hasseli-Fräbel
C. Kneitz
R. E. Voll
Prof. Dr. B. F. Hoyer
Publikationsdatum
23.09.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 7/2024
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-024-01555-2
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