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Wege zur Steigerung der HPV-Impfquoten in Deutschland

Erschienen in:

Zusammenfassung

Infektionen mit humanen Papillomaviren (HPV) können Gebärmutterhalskrebs und andere Krebsarten verursachen. Trotz der Verfügbarkeit einer Impfung, die vor diesen Infektionen schützt, und der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sind die Impfraten in Deutschland niedrig und stagnieren. Hauptursachen sind u. a. mangelndes Wissen über die HPV-Impfung, fehlende Einladungs- und Erinnerungssysteme, fehlende niedrigschwellige Impfangebote z. B. in Schulen, rechtliche Hürden und mangelnde politische Priorität. Als zentrale Maßnahmen empfehlen ExpertInnen die Verstärkung der zielgruppenspezifischen Aufklärung, die Einführung von Einladungs- und Erinnerungssystemen sowie freiwillige HPV-Schulimpfprogramme. Politische Unterstützung, klare gesetzliche Rahmenbedingungen sowie langfristige und flächendeckende Umsetzung der genannten Maßnahmen sind entscheidend, um die HPV-Durchimpfungsraten zu erhöhen und gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern.
Titel
Wege zur Steigerung der HPV-Impfquoten in Deutschland
Verfasst von
Nobila Ouédraogo
Katrin Schaller
Ute Mons
Publikationsdatum
31.05.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Forum / Ausgabe 4/2025
Print ISSN: 0947-0255
Elektronische ISSN: 2190-9784
DOI
https://doi.org/10.1007/s12312-025-01461-x
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