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26.11.2018 | Implantologie | Nachrichten

32. Kongress der DGI

Personalisierte Implantologie

Das Potenzial der personalisierten Medizin zeigt sich auch in der Zahnmedizin. Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund und Kieferbereich e.V. hat ihren 32. Kongress diesem Thema gewidmet. Die Tagung, an der mehr als 1500 Zahnärztinnen und Zahnärzte aus zehn Ländern teilnehmen, findet vom 29. November bis 1. Dezember 2018 in Wiesbaden statt.

Für eine steigende Zahl von Patientinnen und Patienten sind Zahnimplantate die erste Wahl, wenn es um Zahnersatz geht. Zahnärztinnen und Zahnärzte implantieren pro Jahr schätzungsweise 1,3 Millionen dieser künstlichen Zahnwurzeln als Träger von Zahnersatz. Die schraubenförmigen Implantate tragen Kronen und Brücken, geben Zahnprothesen festen Halt und verankern auch kieferorthopädische Apparaturen.

Neben den neuen Materialien und Methoden der modernen Implantologie sind ein Grund für die steigenden Implantationszahlen vor allem die schwindenden Kontraindikationen. Noch vor wenigen Jahren rieten Lehrbücher von Implantaten eher ab, wenn Patienten an der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus, an Osteoporose oder schweren Herz-Kreislauferkrankungen litten. Dies hat sich geändert. Entsprechend steigt die Zahl der Patienten, die von Implantaten profitieren. Angesichts des demographischen Wandels und des Fortschritts in der Medizin behandeln Zahnärztinnen und Zahnärzte jedoch zunehmend auch Menschen, bei denen Risikofaktoren beachtet und individuell abgewogen werden müssen.

Diese Entwicklung erfordert eine personalisierte Implantologie, eine Behandlung, die an die individuellen gesundheitlichen Gegebenheiten eines Patienten angepasst ist. Die Folge: Zahnmedizin und Medizin werden noch enger kooperieren. Damit verknüpft ist auch das Thema Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Implantologie. Die rasante technische Entwicklung des Fachgebiets und anspruchsvolle medizinische Therapiekonzepte erfordern auch eine qualifizierende und zertifizierte Fortbildung, um die Qualität der Implantattherapie zu sichern.

Diese Themen stehen im Zentrum des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Implantologie e.V., der vom 29.11. - 1.12. 2018 in Wiesbaden stattfindet. Die beiden Kongresspräsidenten Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz, Wiesbaden, und Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas, Mainz, werden rund 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im neuen RheinMain CongressCenter (RMCC) begrüßen können. Begleitet wird der Kongress von der internationalen Fachmesse Implant expo.

Öffentliches Forum für Patientinnen und Patienten.

Am Mittwoch den 28. November informieren Experten der Deutschen Stiftung Implantologie interessierte Patienten und Bürger in einem öffentlichen Forum im CongressCentrum von 17 bis 19 Uhr über die Möglichkeiten der Implantologie. In einer begleitenden Ausstellung gibt es „Implantologie zum Anfassen“: Wie funktioniert ein moderner Oralscanner, mit welchen Substanzen können Zahnärzte verloren gegangenen Knochen wieder aufbauen? Wie werden Implantate im Kiefer verankert?


Quelle: Dipl. Biol. Barbara Ritzert, ProScience Communications GmbH, Andechser Weg 17, 82343 Pöcking/Starnberger See, presse@dgi-ev.de

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