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30.11.2020 | Implantologie | Nachrichten

DGI 2021: Für kommende Herausforderungen gewappnet

Flexibilität – das war im „Corona-Jahr“ die zentrale Anforderung an alle, die in der und für die DGI arbeiten. Dass dies gelungen gelungen ist, beweist nicht zuletzt der Online-Event der DGI am 1. Adventwochenende, dem traditionellen Termin des Treffens der DGI-Familie. Dieses fand 2020 ausschließlich virtuell statt, was am Beginn des Jahres nicht vorhersehbar war. „Mit mehr als 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist dies eine erfolgreiche Veranstaltung gewesen“, freut sich der DGI-Fortbildungsreferent Dr. Christian Hammächer, der zusammen mit DGI-Präsident Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz die Präsidentschaft des Events übernommen hatte.

Besonders stolz ist der DGI-Vorstand, dass auch unter Corona-Bedingungen die Fortbildung nicht völlig zum Erliegen kam, sondern angepasst, wenn auch reduziert, weiterlief. So starteten auch 2020 insgesamt acht Kursserien des DGI-APW-Curriculums Implantologie, dem mit Abstand erfolgreichsten Curriculum in der Deutschen Zahnheilkunde, das bislang rund 6000 Zahnärztinnen und Zahnärzte absolviert haben. „Wir haben im Rahmen des Curriculums sowohl Hybrid- als auch Online-Veranstaltungen angeboten“, erklärt Dr. Hammächer. Es wird auch Lösungen für jene Module geben, die Hands-on zwingend erfordern. Kurz: „Man kann chirurgische Techniken nicht lernen, in dem man ausschließlich Videofilme ansieht“, sagt Dr. Hammächer.

Neues Qualifikationssystem. In der Planung befindet sich ein neues abgestuftes Qualifikationssystem für implantologisch Tätige. „Patientinnen und Patienten sollen sich informieren können, über welche theoretischen und vor allem praktischen Fähigkeiten und Erfahrungen ihr Zahnarzt oder ihre Zahnärztin auf dem Gebiet der Implantologie verfügt.

Angefangen vom zertifizierten Implantologen, der das Curriculum absolviert hat, über den fortgeschrittenen Implantologen, der im Rahmen einer Prüfung 25 Behandlungsfälle mit einem entsprechenden Schwierigkeitsgrad präsentieren muss, seit zwei Jahren implantologisch tätig ist, mindestens 100 Implantate gesetzt hat und sich regelmäßig fortbildet bis hin zum zertifizierten Experten der DGI, dessen Anforderungsprofil dem Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie entspricht.

2021 wird auch die Leitlinienarbeit der DGI weitergehen. Es sind sogar zwei Konferenzen geplant. „Seit den Anfängen der Leitlinienarbeit 2010 hat die Gesellschaft entsprechend dem Regelwerk der AWMF neun Leitlinien vorgelegt“, resümiert Prof. Grötz. Die älteren wurden schon wieder aktualisiert. Weitere Leitlinien werden bei der „Aktualisierungs-Konferenz“ überprüft und bei Bedarf überarbeitet. Vier Leitlinien zu besonders aktuellen und relevanten Themen der Implantologie werden neu erstellt.

  • Keramikimplantate (S3)
  • Implantations- und Belastungszeitpunkte (S3)
  • Materialunverträglichkeiten (S3)
  • Platelet rich Fibrin (PRF) (S3)

Interdisziplinärer Implantologen-Tag 2021 in Wiesbaden. Dem DGI-Präsidenten liegt die enge Zusammenarbeit mit anderen (zahn-)medizinischen Fachgesellschaften besonders am Herzen. Dies ist ablesbar am Konzept eines Kongresses, der im kommenden Jahr den Fokus des traditionellen Jahreskongresses der DGI am 1. Adventswochenende erweitern wird. Unter dem Titel Deutscher Implantologen-Tag fungieren als Gastgeber die DGI zusammen mit der DGOI und der Nachwuchsorganisation Nexte Generation der DGI.

Als wissenschaftliche Gastgesellschaften sind eingeladen die DG Paro, die DG Pro, die DGÄZ und als nicht-zahnmedizinische Gesellschaft die DGIM (DG Innere Medizin). Ebenfalls beteiligt ist die AO (Academy of Osseointegration) und traditionell spielen die jeweiligen Landesverbände der DGI eine besondere Rolle, 2021 der LV Hessen und der LV Rheinland-Pfalz.

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Quelle: Barbara Ritzert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsche Gesellschaft für Implantologie e.V.

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