Skip to main content
main-content

14.06.2017 | CME | Ausgabe 10/2017 Open Access

Monatsschrift Kinderheilkunde 10/2017

Indirekte Hyperbilirubinämie

Labor- und klinische Differenzialdiagnostik

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 10/2017
Autor:
Univ.-Prof. Dr. Almuthe C. Hauer
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise
Die Originalversion dieses Artikels wurde geändert: Die Abbildungslegenden zu Abbildung 2-5 wurden korrigiert.
Ein Erratum zu diesem Beitrag ist unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s00112-017-0361-6 zu finden.

Zusammenfassung

Bei der indirekten Hyperbilirubinämie ist der Wert des Gesamtbilirubins erhöht, mit einem Anteil des direkten Bilirubins < 15 %. Klinisches Leitsymptom ist der prä- oder intrahepatische Ikterus. Beim Neugeborenen ist die Bilirubinenzephalopathie (Kernikterus) eine gefürchtete Komplikation, sodass stets zwischen häufigem physiologischem und seltenerem pathologischem Ikterus (Icterus praecox, Icterus gravis, Icterus prolongatus) unterschieden werden muss, um rasch zu behandeln. Empfohlen sind ein ergebnisgesteuertes Stufenscreening mit systematischen Bilirubinmessungen (transkutan/invasiv), die Beurteilung des Messwerts anhand altersbezogener Nomogramme und die differenzierte Diagnostik in zeitlicher Korrelation zum Auftreten der indirekten Hyperbilirubinämie. Genetisch bedingte primäre Störungen des Bilirubinmetabolismus unterschiedlichen Schweregrads (Meulengracht-Syndrom; Crigler-Najjar-Syndrom Typen I und II) manifestieren sich initial auch als indirekte Hyperbilirubinämie.

Unsere Produktempfehlungen

e.Med Interdisziplinär

Kombi-Abonnement

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Premium-Inhalten der Fachzeitschriften, inklusive eines Print-Abos.

Jetzt abonnieren und bis 25. Juni einen 50 € Amazon-Gutschein sichern.

e.Dent - Das Online-Abo für Zahnärzte

Online-Abonnement

Mit e.Dent erhalten Sie Zugang zu allen zahnmedizinischen Fortbildungen und unseren zahnmedizinischen und ausgesuchten medizinischen Zeitschriften.

Monatsschrift Kinderheilkunde

Print-Titel

• Aktuelles, gesichertes Fachwissen aus allen Bereichen der Kinder- und Jugendmedizin

• Themenschwerpunkt und CME-Fortbildung – praxisnah und in jedem Heft  

• Konsensuspapiere und Handlungsempfehlungen: Wegweiser für gutes medizinisches Handeln

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 10/2017

Monatsschrift Kinderheilkunde 10/2017Zur Ausgabe

Mitteilungen der ÖGKJ

Mitteilungen der ÖGKJ

Pädiatrie aktuell

Für Sie gelesen

Neu im Fachgebiet Pädiatrie

Meistgelesene Bücher aus dem Fachgebiet

2014 | Buch

Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin

Wenn es um pädiatrische Notfälle auf Station oder um schwerst kranke Kinder auf der Intensivstation geht, ist dieses Buch ein verlässlicher Begleiter. Übersichtlich nach Organen eingeteilt, enthält das Kitteltaschenbuch sämtliche essenziellen Themen der Kinderintensivmedizin, von kardiozirkulatorischen bis infektiologischen Erkrankungen.

Autor:
Prof. Dr. Thomas Nicolai

2015 | Buch

Häufige Hautkrankheiten im Kindesalter

Klinik - Diagnose - Therapie

Das Buch bietet für die 30 häufigsten Hauterkrankungen bei Kindern einen Diagnose- und Behandlungsfahrplan: Für jede Erkrankung gibt es präzise Texte, zahlreiche typische klinische Farbfotos sowie Tabellen zu Differentialdiagnosen und zum therapeutischen Prozedere. Für alle Ärzte, die Kinder mit Hauterkrankungen behandeln! 

Herausgeber:
Dietrich Abeck, Hansjörg Cremer