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Die Gynäkologie

Infektionen von Vulva, Vagina und Zervix

Teil 1: Vaginales Mikrobiom, Diagnostik und vulväre Infektionen

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Zusammenfassung

Infektionen von Vulva, Vagina und Zervix sind in der täglichen gynäkologischen Praxis häufige Krankheitsbilder und können mit unspezifischen Symptomen, wie Juckreiz, Brennen und verändertem Fluor einhergehen. Die Diagnosestellung ist dabei aufgrund einer Vielzahl von Differenzialdiagnosen und häufig oligo- bis asymptomatischen Verläufen bei sexuell übertragbaren Infektionen erschwert. Das Nativpräparat stellt dabei ein wichtiges diagnostisches Mittel dar. Erreger der Zervizitis werden meist durch Nukleinsäureamplifikationstechnik (NAAT) identifiziert. Eine gezielte Diagnostik und Therapie ist zum Erhalt des vaginalen Mikrobioms, zur Risikoreduktion einer entzündlichen Beteiligung der Organe des oberen Genitaltraktes und zur Reduktion der mit neoplastischen Veränderungen einhergehenden Morbiditäten von besonderer Bedeutung. Ein ausbleibender Therapieerfolg bedarf folglich immer einer weiteren Abklärung. Im vorliegenden Beitrag (Teil 1) werden das gesunde vulvovaginale Milieu, wichtige Grundlagen der infektiologischen Diagnostik und die Infektionen der Vulva sowie die Vulvovaginalkandidose besprochen, in einem zweiten Beitrag (Teil 2) die Infektionen von Vagina und Zervix.
Titel
Infektionen von Vulva, Vagina und Zervix
Teil 1: Vaginales Mikrobiom, Diagnostik und vulväre Infektionen
Verfasst von
Dr. med. Anna Maria Westermann
Dr. med. Johannes Ackermann
Dr. med. Karin Maass-Poppenhusen
Prof. Dr. med. Ibrahim Alkatout
Prof. Dr. med. Werner Mendling
Publikationsdatum
18.03.2026
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Bildnachweise
Follikuläre Kandidose im Intimbereich/© Westermann AM et al. | all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH