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In dieser Folge begleitet uns ein realer Fall: Ein 48-jähriger Patient leidet über Wochen unter vielfältigen Entzündungszeichen. Doch die endgültige Diagnose einer akuten myeloischen Leukämie (AML) war nicht einfach zu stellen. PD Dr. Maximilian Christopeit erklärt, warum es so schwierig sein kann, eine AML frühzeitig zu diagnostizieren, wie sich eine AML pathophysiologisch entwickelt und wie die Überlebenschancen heutzutage sind.
Eine Mischung aus chronischer Fatigue und Fibromyalgie – das Post-Lyme-Syndrom ist schwer zu fassen. Eines ist jedoch nach vielen Studien klar: Es beruht nicht auf einer chronischen Infektion. Antibiotika nützen den Betroffenen daher nichts.
Moderne antiretrovirale Therapien haben ein geringes Risiko für Arzneimittelinteraktionen – dennoch gibt es Substanzen, bei denen man vorsichtig sein sollte. Auch tun sich neue Optionen am Horizont auf.
Eine große schwedische Studie hat geprüft, ob ein routinemäßiges Screening auf Helicobacter (H.) pylori bei Patienten nach akutem Myokardinfarkt das Risiko für Blutungen im oberen Gastrointestinaltrakt reduziert. Das Ergebnis fiel ernüchternd aus: Ein Vorteil für die Gesamtpopulation ließ sich nicht nachweisen.
Nasenspray mit dem Antihistaminikum Azelastin hat in einer Phase-2-Studie vielversprechende Schutzeffekte gegen Infektionen mit SARS-CoV-2 gezeigt. Bestätigt sich das, könnten sich der Prävention neue Chancen eröffnen.
Erst zwei Jahre und eine diagnostische Odyssee später wird hier die tatsächliche Ursache gefunden: Während bei der jungen Frau zunächst alles auf Long-COVID hindeutet, kommen bald Herzstolpern, Atemnot und ein Engegefühl in der Brust hinzu. In der dritten Notaufnahme keimt endlich der richtige Verdacht auf.
"Ich liebe Penicillin", sagt die Infektiologin PD Dr. Dr. Katja de With. Manche Antibiotika wie Penicillin würden in Deutschland zu wenig genutzt, andere dann wieder ohne gute Begründung eingesetzt. Die Expertin spricht in dieser Folge über Wirkmechanismen, den etwas unpassenden Ausdruck "Breitbandantibiotika" und gibt Tipps, wie Antibiotika so wirksam und toxizitätsarm wie möglich eingesetzt werden können.
Menschen, die mit HIV leben, nehmen schneller an Gewicht zu als diejenigen ohne HIV, sie entwickeln früher Komorbiditäten und haben ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. Welche Strategien eignen sich, um diesen klinischen Komplikationen zu begegnen? Antworten gab es auf der diesjährigen IAS-Conference.
Im Jahr 2022 wurde in Westeuropa der seit 70 Jahren stärkste Anstieg von Diphtherie-Fällen erfasst. Die Infizierten waren geflüchtete Menschen vor allem aus Afghanistan und Syrien. Eine aktuelle Studie zu den Umständen des Ausbruchs deutet darauf hin, dass weiter Wachsamkeit geboten ist, um eine erneute Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern.
Ein kleiner Stich mit großer Wirkung: Zecken können bekanntermaßen unter anderem Borrelien übertragen. Wie laufen Diagnostik und Therapie der Borreliose ab? Eine Expertin gab beim DGIM-Kongress Tipps für die Praxis.
Mit Hantavirus-Infektionen muss in den kommenden Jahren vor allem im Süden und Westen Deutschlands weiter gerechnet werden. Spezifische Therapien oder eine Impfung gibt es nicht. Die Prognose ist, je nach Virusart, sehr verschieden.
Die Postexpositionsprophylaxe mit Doxycyclin nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr ist effektiv, wenn auch nicht zugelassen. Immer häufiger wird in Sprechstunden danach gefragt, berichten Ärztinnen und Ärzte beim DGIM-Kongress.
Jeder Mensch mit HIV soll unverzüglich nach der Diagnose eine antiretrovirale Therapie erhalten. Welche Wirkstoffkombinationen empfohlen werden und warum eine frühe Behandlung so wichtig ist.
Um Menschen mit Langzeitfolgen von COVID-19 wirksam zu rehabilitieren, ist eine etwaige Post-Exertional Malaise unbedingt mitzuberücksichtigen, und das Trainingsprogramm entsprechend anzupassen.
Es gibt viele Faktoren, die in die therapeutischen Überlegungen einer antiretroviralen Therapie bei Menschen mit HIV einfließen. Bei mehrfacher Vortherapie und multiplen Resistenzen helfen inzwischen neue Wirkstoffe und ungewöhnliche Kombinationen.
Rund die Hälfte der in Deutschland neu diagnostizierten Menschen mit HIV sind Spätdiagnostizierte. Jede zehnte HIV-positive Person weiß nicht um ihre Infektion. Ursachen und mögliche Lösungsansätze wurden beim Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress in Wien diskutiert.
Die orale Präexpositionsprophylaxe (PrEP) ist ein etabliertes Werkzeug, um die HIV-Transmission einzudämmen. Bei Menschen in schwierigen Lebenssituationen ist eine zuverlässige Einnahme jedoch fraglich. Hier kommen langwirksame Medikamente als Option ins Spiel.
Menschen mit Long Covid leiden besonders häufig unter Depressionen, Stress und Ängsten. Nach Resultaten einer Metaanalyse ist ein Viertel davon betroffen, fast ein Fünftel hat Suizidgedanken. Vor allem Frauen und jüngeren Menschen setzen solche Probleme zu.
Die Impfung gegen Herpes zoster könnte sich als wirksame Strategie zur Prävention von schweren kardiovaskulären Ereignissen bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes erweisen. Das legen Langzeitergebnisse einer Studie nahe.
Auch mehr als ein Jahr nach einer SARS-CoV-2-Infektion leidet die Mehrheit der Betroffenen, die ein Post-COVID-Syndrom (PCS) entwickelt haben, weiterhin unter eingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit, Fatigue, kognitiven Beeinträchtigungen und einer reduzierten Lebensqualität. Dies belegt eine Langzeitstudie aus Baden-Württemberg.
Es gibt bestimmte Risikogruppen, die von einer Hepatitis-Testung profitieren, sagt Allgemeinmediziner Dr. Christoph Schuler. In seiner Hausarztpraxis mit infektiologischem Schwerpunkt betreut er Personen, die genau in diese vulnerablen Gruppen fallen. In dieser Folge berichtet er, welche Hinweise schon in der Anamnese zu finden sind und was bei der Therapie der virusinduzierten Formen beachtet werden muss.
Das Spektrum an Harnwegsinfektionen reicht von der asymptomatischen Bakteriurie bis hin zur schweren Urosepsis. Was spricht für einen komplizierteren Verlauf? Wann sollte umgehend eine Ultraschall-Untersuchung erfolgen? Und welchen Wert haben Cranberrys, Antibiotika oder Impfungen bei der Rezidivprophylaxe? Prof. Sibylle von Vietinghoff klärt auf und ordnet die diagnostischen und therapeutischen Pfade.
Fünf Impfungen im Fokus: Der Alltag der Corona-Impfung, nicht mehr auffindbare Influenza-Virusvarianten oder Übertragungswege des H5N1-Virus – in dieser Folge unserer Podcast-Reihe zur Inneren Medizin holt sich Prof. Markus Lerch, München, infektiologische Expertise vom ehemaligem STIKO Vorstand Prof. Klaus Überla. Sie sprechen über aktuelle Impfempfehlungen und neue Entwicklungen.
Post-COVID-Kopfschmerzen gehen vor allem dann mit erhöhten inflammatorischen Markern einher, wenn sie nach der Infektion neu aufgetreten sind oder sich verschlimmert haben. Das scheint für einen anti-inflammatorischen Therapieansatz in der subakuten Phase, Wochen nach der Infektion, zu sprechen.
Kinder mit Grunderkrankungen tragen ein erhöhtes Risiko, schwer am RS-Virus zu erkranken. Die aktuelle S2k-Leitlinie gibt umfassende Empfehlungen zur Prävention. Ein Amendment berücksichtigt nun auch die neuen STIKO-Empfehlungen zur RSV-Prophylaxe für Neugeborene und Säuglinge.
In der Diagnostik der Borreliose wird ein Vorgehen empfohlen, das sich an der klinischen Manifestation orientiert. Laboruntersuchungen sollten nur bei einem klinischen Verdacht zur Bestätigung veranlasst werden. Dabei gilt es, eine Reihe Fallstricke zu beachten.
Sind Erreger tatsächlich allein für eine Infektionskrankheit verantwortlich? Führt jede Infektion zu einem zuverlässigen Schutz? Stellen Antikörper zuverlässige Surrogatmarker für den Immunschutz dar? Die immunologische Forschung konnte eine Reihe Mythen rund um das Immunsystem ausräumen.
Zecken können in unseren Breitengraden Lyme-Borreliose oder in seltenen Fällen auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) im Gepäck haben. Personen, die sich in der Praxis vorstellen, fürchten sich häufig vor diesen Infektionserkrankungen. Prof. Michael Freitag, Oldenburg, verdeutlicht in dieser Folge, wie unnötige Diagnostik und Therapien vermieden und die Betroffenen sensibel beraten werden können.
Aktualisierte Test- und Therapieempfehlungen sollen helfen, Infektionen mit dem Humanen Immunschwächevirus (HIV) und sexuell übertragbare Infektionen (STI) weltweit noch besser Einhalt zu gebieten.
Die Nachwirkungen einer COVID-19-Infektion können den ganzen Körper betreffen. Schäden des autonomen Nervensystems sorgen zum Beispiel bei Erkrankten oft für orthostatische Dysregulationen, die erkannt und behandelt werden sollten.
Eine Untersuchung unter US-amerikanischen Patientinnen und Patienten ergab, dass 22,5% der mit SARS-CoV-2 Infizierten auch nach 90 Tagen noch nicht wiederhergestellt waren. Dies ist vor allem für Frauen relevant.
Durch die Häufung nach der COVID-19-Pandemie sind Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) in den Fokus gerückt. Fachgesellschaften empfehlen eine Impfung inzwischen nicht nur für Säuglinge und Kleinkinder.
Um Menschen nach der Flucht aus einem Krisengebiet bestmöglich medizinisch betreuen zu können, ist es gut zu wissen, welche Erkrankungen im jeweiligen Herkunftsland häufig sind. Dabei hilft eine Internetseite der CDC (Centers for Disease Control and Prevention).
Beim chronischen Harnwegsinfekt bei Frauen wird bisher meist eine Antibiotikaprophylaxe eingesetzt. Angesichts der zunehmenden Antibiotikaresistenz erweist sich das Antiseptikum Methenamin-Hippurat als vielversprechende Alternative, so die Auswertung einer randomisierten kontrollierten Studie.
Die Versorgung von Frauen mit sexuell übertragbaren Infektionen (STI) in Deutschland ist oft mangelhaft. Fragen über Zuständigkeiten und angemessene Leistungen verunsichern. Die Expertinnen dieser Folge erklären, wie das Thema sexuelle Gesundheit einen Platz in der Hausarztpraxis finden kann. Sie blicken auf Inzidenzen, diagnostische Möglichkeiten und die Versorgungslandschaft in Deutschland.
Immer wieder wurden Fälle von GBS geschildert, die mit einer Coronaimpfung zusammenhängen. Eine neue Studie zeigt jedoch: Eine mRNA-Impfung scheint das Risiko eher zu senken, eine Infektion hingegen zu erhöhen.
Vitamine und Zink gegen COVID-19? Laut einer Studie aus Kanada nicht besser als eine Placebobehandlung. Das negative Ergebnis könnte jedoch mit den Studienbedingungen zusammenhängen.
Personen, die Long-COVID haben, weichen hinsichtlich ihres Immunphänotyps deutlich von Menschen ab, die kein Long-COVID haben. Auch ist bei Menschen mit Long-COVID der Kortisolspiegel geringer. Potentielle Biomarker liefern auch Hinweise zur Pathogenese.
Macht es einen Unterschied, ob die zweite Impfdosis mit einer mRNA-Vakzine gegen COVID-19 in denselben oder den kontralateralen Arm zur Erstimpfung verabreicht wird? Eine deutsche Forschungsgruppe hat das untersucht – mit klarer Präferenz.
Antibiotikaresistenzen gehören laut WHO zu den zehn größten globalen Bedrohungen für die menschliche Gesundheit. Durch die zunehmende Erderwärmung dürfte sich das Problem weiter verschärfen – auch in Europa.
Retrospektive Daten deuten darauf hin, dass eine Impfung gegen Meningokokken B auch vor Gonorrhoe schützt. Eine erste prospektive Studie sah zunächst vielversprechend aus, enttäuschte aber schließlich in der finalen Analyse. Weitere Studien laufen.
Bei Menschen mit HIV ohne nachweisbares Virus besteht keine Gefahr, dass sie HIV sexuell übertragen. Das hebt die Weltgesundheitsorganisation in ihrer aktuellen Stellungnahme zum Transmissionsrisiko hervor.
Vor 2021 wurden Fälle von Mpox hauptsächlich in Afrika beobachtet. Der Ausbruch 2022/2023 war demgegenüber von globalem Ausmaß und auffällig häufig waren Menschen mit einer HIV-Infektion betroffen. Neue Daten legen nahe, dass Mpox als AIDS-definierende Erkrankung klassifiziert werden sollte.
Sollten Personen, die HIV-RNA-Erhöhungen unter einer Dolutegravir-basierten Therapie erfahren, zu einer anderen antiretroviralen Behandlung wechseln? Laut den Daten der ADVANCE-Studie ist dies nicht sinnvoll.
Neues von der Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections und dem Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress: Dr. Eva Wolf, klinische Forschungsleiterin der MUC Research in München, war bei beiden Veranstaltungen und spricht mit uns über aktuelle Studien zu Mpox, STI und PrEP.
Die Behandlung mit Antikörpern bietet ein großes Potenzial – auch im Zuge der Therapie von HIV. Kritisch ist dabei der Zeitpunkt, an dem die Substanzen appliziert werden. Studien prüfen zurzeit drei verschiedene Strategien.
Verschiedene Studien legen nahe, dass die Postexpositionsprophylaxe mit Doxycyclin sexuell übertragbare Infektionen vorbeugen kann. Wichtig ist es dabei unter anderem, Resistenzbildungen im Auge zu behalten.
Was hat die Verbreitung des Hantavirus mit unseren Buchenwäldern zu tun? Sehr viel. Denn die Vermehrung der Rötelmaus, Überträgerin des Hantavirus, ist abhängig von ihrer Nahrungsquelle, den Bucheckern. Die Klimaerwärmung hat auf diesen Kreislauf zwei sehr gegensätzliche Auswirkungen.
Etwa 800.000 Menschen jährlich sterben oder tragen dauerhafte Behinderungen davon, weil ihre Erkrankung falsch diagnostiziert wurde, ergaben Schätzungen aus den USA. Europäische Raten könnten ähnlich aussehen.
In den USA ist Cabotegravir zur HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe bereits zugelassen. Ein Toolkit soll dabei helfen, diese in die klinische Praxis zu implementieren. Es beinhaltet unter anderem 13 E-Learning-Module, die alle notwendigen Informationen zur Verfügung stellen.
Ein wärmeres Europa bietet tropischen und subtropischen Zeckenarten eine neue Heimat – mit im Gepäck haben diese oft exotische Erreger. Zudem können sich heimische Arten in einem milderem Klima schneller vermehren und länger aktiv sein.
Es mehren sich Hinweise auf molekulare Mechanismen, die das Post-COVID-Syndrom erklären können. Direkte Auswirkungen auf die diagnostische und therapeutische Praxis hat das bislang nicht, hieß es beim Infektiologie-Kongress in Leipzig.
Dengue-Fieber und andere Arbovirusinfektionen werden häufiger, die Überträgermücken breiten sich weltweit aus. Impfungen helfen – und Mückenschutz zählt auch noch nach der Heimkehr aus Endemiegebieten.
Long-COVID-Prävention mit Metformin? Übergewichtige oder adipöse Menschen, die Metformin bei ihrer ersten SARS-CoV-2-Infektion erhielten, hatten ein geringeres Risiko für Long-COVID. Das hat eine US-Studie ergeben.
Die STIKO hat ihre COVID-19-Impfempfehlung seit der Erstpublikation im Dezember 2020 unter Berücksichtigung neuer Daten und Impfstoffzulassungen fortlaufend angepasst. Nun nimmt sie die Corona-Impfung in ihre allgemeinen Impfempfehlungen auf.
Erstmals gibt es Hinweise darauf, dass eine Corona-Infektion bei Kindern das Risiko für Typ-1-Diabetes deutlich steigert, berichten Forschende aus München und Dresden. Sie wollen jetzt mögliche Mechanismen aufklären.
Wenn bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), oder Transfrauen innerhalb des letzten Jahres eine sexuell übertragbare Infektion (STI) bakteriellen Ursprungs diagnostiziert wurde, kann es sich lohnen, eine Postexpositionsprophylaxe mit Doxycyclin anzubieten.
Das Verfahren, eine HIV-Infektion per Stammzelltransplantation zu heilen, kam 2007 das erste Mal beim Berlin-Patienten zur Anwendung. Bei der Behandlung des Düsseldorf-Patienten einige Jahre später orientierte sich Dr. Björn Jensen an den Erfahrungen aus Berlin. Was alles nötig war, bis er sich sicher fühlte, die HIV-Therapie des Patienten abzusetzen, hat Dr. Jensen im „ÄrzteTag“, dem Podcast der Ärzte Zeitung, erzählt.
Wie rapide möglicherweise der Schutz vor der Omikron-Variante nach einer SARS-CoV-2-Impfung schwindet, deuten die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse an.
Je höher das Risiko für einen schweren Verlauf, desto stärker profitieren Menschen mit COVID-19 von neutralisierenden monoklonalen Antikörpern, darauf weist eine aktuelle US-Studie hin.
Er trägt einen „Zwerg“ im Namen, doch ein Befall mit Strongyloides stercoralis, dem Zwergfadenwurm, kann sich bei Immunsuppression zu einer lebensbedrohlichen Katastrophe auswachsen.
„Post-/Long-COVID ist eine somatische Erkrankung. Es handelt sich nicht um eine psychosomatische Erkrankung!“ Das hat Professorin Clara Lehmann, Leiterin des Infektionsschutzzentrums an der Universitätsklinik Köln, bei der Eröffnungspressekonferenz zum DGIM-Kongress klargestellt.
Nach einer Infektion mit dem Coronavirus sind wohl insbesondere Männer einem erhöhten Diabetes-Risiko ausgesetzt. Das stützen nun Studienergebnisse aus Kanada.
Luftverschmutzung behindert offenbar auch die Prävention von COVID-19: Nach Corona-Impfungen hatten Studienteilnehmer weniger Antikörper im Blut, wenn sie dreckiger Luft ausgesetzt waren.
Monoklonale Antikörper gegen SARS-CoV-2 haben Risikopatienten wirksam vor COVID-Hospitalisierungen und -Tod geschützt. Das hat die Analyse von mehreren Tausend Behandelten in drei US-Staaten ergeben.
Mitunter verbergen sich ungewöhnliche Erkrankungen hinter scheinbar eindeutigen Lungenbefunden. Zwei Poster mit besonderen Fallberichten, frisch vom Pneumologen-Kongress, veranschaulichen dies.
Eine große Metaanalyse hat unter anderem Alter und Komorbiditäten als Risikofaktoren für Post-COVID-Symptome identifiziert. Die gute Nachricht: Zwei Impfdosen reduzierten das Risiko um 43 Prozent.
Die Gesetzliche Unfallversicherung hat neue Zahlen zu Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten veröffentlicht. Die Unfallzahlen im Jahr 2022 lagen weiter unter denen aus der Vor-Corona-Zeit.
Ausreichend zu schlafen, hat wohl einen wichtigen Einfluss auf die Antikörperreaktion nach einer Impfung. Mehr als sechs Stunden Schlaf pro Nacht vor der Impfung verbessert und verlängert die humorale Antwort.
In der randomisierten Studie RECOVER an 15 Zentren in Deutschland wurde in vier Risikogruppen von COVID-19-Patienten der Nutzen einer Therapie mit Blutplasma von Genesenen geprüft. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.
Die Folgen von COVID-Pandemie, Klimawandel und Ukrainekrieg müssen von den G7-Staaten entschieden angegangen werden, fordern Wissenschaftler. Für nötig halten sie auch mehr Altersforschung.
Langfristig geht Corona mit einem verringerten Sauerstoffgehalt im Gehirn, schlechteren Leistungen bei kognitiven Tests und verstärkten psychiatrischen Symptomen wie Depressionen und Angstzuständen einher, so neue Forschungsergebnisse.
Einen Herpes Zoster erkennt man oft auf den ersten Blick. Deutlich schwieriger gestaltet sich hingegen das Schmerzmanagement, besonders bei älteren und komorbiden Erkrankten. Der Allgemeinmediziner Prof. Dr. Jörg Schelling spricht in dieser Folge über die therapeutischen Herausforderungen bei Herpes Zoster und erklärt, warum rechtzeitiges Impfen von Risikogruppen – über und unter 60 Jahren – so wichtig ist.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Empfehlung zur Prä-Expositionsprophylaxe gegen SARS-CoV-2 mit Tixagevimab/Cilgavimab (Evusheld®) aktualisiert.
Bei COVID-19-Patienten mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf hat sich Nirmatrelvir/Ritonavir bewährt. Aber ein Fallbeispiel zeigt: Bei Älteren sollten Ärzte aber an Arzneimittelwechselwirkungen denken.
Beinahe jede erwachsene Person hierzulande hat in den letzten drei Jahren mindestens einen SARS-CoV-2-Kontakt gehabt – ob per Impfung oder Virus. Unterschiede gibt es aber beim Alter und den Regionen.
Die Sterberate bei COVID-19 in der Klinik war vor einem Jahr deutlich höher als bei stationär behandelten Influenza-Patienten, sagt eine Studie aus. Schweizer Forscher warnen davor, Omikron zu unterschätzen.
Long-COVID-Patienten können selbst zwölf Monate nach der Corona-Infektion noch beeinträchtigt sein. Einige Symptome werden mit der Zeit allerdings immer seltener, wie eine britische Untersuchung zeigt.
Bei Patientinnen und Patienten, die sich während der Omikron-Welle an COVID-19 erkrankten, führte die Einnahme von Nirmatrelvir/Ritonavir zu einem etwa halbierten Risiko für eine Krankhauseinweisung oder Tod.
In ihrer aktuellen COVID-19-Impfempfehlung für Schwangere rät die STIKO weiterhin nur zu einer Auffrischimpfung. Für gesunde Schwangere und ihre ungeborenen Kinder ergäben sich durch eine erneute Auffrischimpfung keine erkennbaren Vorteile.
Eine gesundheitsökonomische Untersuchung zeigt, dass der flächendeckende Einsatz der Standardimpfstoffe bei Älteren mehr Influenza-Infektionen vermeiden helfen könnte als der Fokus auf Hochdosis-Impfstoffe.
Nach überstandener akuter SARS-CoV-2-Infektion besteht ein erhöhtes Risiko, eine Autoimmunerkrankung zu entwickeln. Das zeigt eine Auswertung der Daten von mehr als 640.000 in Deutschland gesetzlich Krankenversicherten, die an COVID-19 erkrankt waren.
Die COVID-19-Pandemie hat zu einem starken Rückgang von darmpathogenen Erregern geführt. Das belegt jetzt ein Bericht aus dem Nationalen Referenzzentrum für Salmonellen und andere bakterielle Enteritiserreger.
Das Tragen einer Maske gilt als eine wichtige Präventionsmaßnahme zum Schutz etwa vor COVID. Eine Cochrane-Analyse offenbart nun, dass MNS möglicherweise nicht vor allen respiratorischen Viren schützen.
Die Antikörperkombination Tixagevimab/Cilgavimab ist derzeit bis auf weiteres von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA nicht mehr zur Verwendung in den USA zugelassen.
Am 27. Januar 2020 trat der erste SARS-CoV-2-Fall in Deutschland auf. Das LMU Klinikum München gilt durch seine Forschungsprojekte als Leuchtturm bei der Pandemiebekämpfung.
Hunderte verzweifelter Post-COVID-Patienten lassen sich für viel Geld per Apherese behandeln. Für die meisten wären jedoch Gespräche und eine Abklärung der Ursachen hilfreicher, vermutet die Nephrologin Professorin Julia Weinmann-Menke.
Mit der diffusen Diagnose Long-COVID haben viele Post-Corona-Patienten ihre Probleme: Objektive Diagnosemarker gibt es nicht, etablierte Therapien auch nicht. Doch die Forschung ist am Syndrom dran – und es gibt vier Hypothesen zur Entstehung.
Mit der Omikronvariante erkranken auch viele geimpfte Menschen. Impfen bremst Ausbrüche offenbar trotzdem, weil geimpfte Infizierte SARS-CoV-2 weniger weitergeben, so eine Studie in US-Gefängnissen.
SARS-CoV-2 dominierte in 2021 nach wie vor das Ranking bei den Berufskrankheiten. Die Hauptursache für Erwerbsunfähigkeit waren Psychische und Verhaltensstörungen.
Ein Team um Professor Jan Felix Drexler von der Charité hat eine Studie über die Entstehung der SARS-CoV-2-Variante Omikron zurückgezogen. Der Grund: Verunreinigungen in Untersuchungsproben.
Mit der jüngsten Änderung der SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung hat Berlin bereits im Mai dieses Jahres auch einen Anspruch gesetzlich Versicherter auf eine COVID-19-Präexpositionsprophylaxe beschlossen. Jetzt gibt es eine neue EBM-Position.
Bei COVID-19-Kranken mit Diabetes mellitus sind einige blutzuckersenkende Arzneien eher seltener mit schweren Verläufen assoziiert. Das ergab die Analyse von Studien mit über 3,6 Millionen Betroffenen.
Ab sofort steht die erste angepasste COVID-Vakzine für Fünf- bis 11-Jährige bereit. Ärzte können noch bis kommenden Dienstag für die darauffolgende Woche ihre Bestellung für den Auffrisch-Impfstoff aufgeben.
Möglicherweise spielen Autoimmunprozesse bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer Demenz eine größere Rolle als bisher angenommen. Virusinfektionen stehen im Verdacht, solche Prozesse zu triggern. Neben den üblichen Verdächtigen wie HSV, EBV oder Influenza scheint auch SARS-CoV2 die Bildung antineuronaler Autoantikörper zu begünstigen.
Nach Schätzungen könnten in Deutschland einige Millionen Menschen von Long-/Post-COVID betroffen sein. Beim 1. Long-COVID-Kongress gab es Ideen zur Versorgung. Hausärzte stehen dabei im Mittelpunkt.
Jeder sechste COVID-Patient entwickelt über die Akutphase der Erkrankung hinaus andauernde Beschwerden. Noch ist das Post-COVID-Syndrom nicht gänzlich verstanden. Über den Aufbau von Versorgungsstrukturen wird aber bereits kontrovers diskutiert.
Zwei Tage lang scheint alles vorbei, dann machen sich erneut Beschwerden bemerkbar: Solche Schwankungen in der Symptomatik sind im natürlichen Verlauf von COVID-19 keine Seltenheit.
Derzeit breitet sich auch hierzulande die neue Corona-Variante BQ.1.1 aus. „Mit dem Schutz des aktuell vorhandenen Impfstoffs sollten wir gut durch den Winter kommen“, meint ein Virologe aus Münster.
Eine Herzinsuffizienz kann durch bestimmte Medikamentenkombinationen verschlimmert oder auch getriggert werden. Ein internationales Expertengremium hat zusammengefasst, bei welchen Konstellationen erhöhte Vorsicht angebracht ist.
Auch wenn körperliche Bewegung nur in Aktivitäten wie gemütlichem Spazierengehen oder Hausarbeit besteht, ist sie bei Menschen mit metabolischem Syndrom, die zudem chronisch niereninsuffizient und/oder kardiovaskulär erkrankt sind, mit einem reduzierten Sterberisiko verbunden.
Nach einem Hämaturiebefund vergeht vor allem bei Frauen oft zu viel Zeit, bis sie zur Abklärung eines Blasenkarzinoms an die fachärztliche Praxis überwiesen werden. Das legt eine retrospektive US-Studie mit Krebsbetroffenen nahe.
Bei sehr gebrechlichen alten Menschen mit begrenzter Lebenserwartung wird trotz Vorhofflimmerndiagnose oft auf eine orale Antikoagulation (OAK) verzichtet. Eine Studie aus Italien rechtfertigt diese Zurückhaltung.
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