Skip to main content
main-content

30.10.2021 | Infertilität | Gynäkologie aktuell | Ausgabe 12/2021

Der Gynäkologe 12/2021

G-BA Richtlinie zur Fertilitätsprotektion – ein aktueller Überblick

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 12/2021
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. med. Nicole Sänger, Prof. Dr. Heribert Kentenich, PD Dr. med. Ulrich A. Knuth
Wichtige Hinweise

Redaktion

Tanja Fehm, Düsseldorf
Ludwig Kiesel, Münster
Rainer Kimmig, Essen
QR-Code scannen & Beitrag online lesen

Zusammenfassung

Mit der Einführung des Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) im Jahr 2019 durch eine Initiative des Gesundheitsministers Jens Spahn wurde der Grundstein für die kürzlich in Kraft getretene „Richtlinie zur Kryokonservierung von Ei- und Samenzellen oder Keimzellgewebe sowie entsprechende medizinische Maßnahmen wegen keimzellschädigender Therapie (Kryo-RL)“ gelegt. Die Maßnahmen zur Fertilitätsprotektion bei Patienten im reproduktiven Alter werden nunmehr seit dem 01. Juli 2021 bei gesetzlichen Versicherten von der Krankenkasse übernommen. Anspruchsberechtigt sind alle, deren Grunderkrankung eine gonadotoxische Therapie notwendig macht. Obwohl die Verfahren der Fertilitätsprotektion mittlerweile zur Routineversorgung gehören, wurden die Kosten bisher nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen und mussten von den Betroffenen privat getragen werden. Die nun in Kraft getretene Richtlinie beschreibt die Leistungsvoraussetzungen, die Altersgrenzen für Betroffene, die medizinischen Indikationen und die vorauszugehenden Beratungen zur Umsetzung der Fertilitätsprotektion. Im Falle der Kryokonservierung von Ovargewebe, dessen Verwendung im Gegensatz zu Keimzellen in der aktuellen Richtlinie bisher nicht enthalten ist, berät der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in einem zweiten Verfahren weiter, da die Methode noch nicht als abschließend evaluiert erscheint. Mit einer endgültigen Beschlussfassung hierzu wird im zweiten bis dritten Quartal des Jahres 2022 zu rechnen sein.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Für Ihren Erfolg in Klinik und Praxis - Die beste Hilfe in Ihrem Arbeitsalltag als Mediziner*in

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 12/2021

Der Gynäkologe 12/2021 Zur Ausgabe

Medizinrecht

Medizinrecht

  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.

    Wenn mir die Zeitschrift gefällt, beziehe ich nach Erhalt der Probeausgaben Der Gynäkologe 12 x pro Jahr für insgesamt 366,00 € im Inland (Abonnementpreis 330,00 € plus Versandkosten 36,00 €) bzw. 405,00 € im Ausland (Abonnementpreis 330,00 € plus Versandkosten 75,00 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 30,50 € im Inland bzw. 33,75 € im Ausland.

    Sollte ich von dieser Zeitschrift nicht überzeugt sein, informiere ich den Leserservice bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des 3. Probeheftes.

    Alle genannten Preise verstehen sich inklusive dt. gesetzl. MwSt. In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch jährlich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 30 Tage vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Die Kündigung muss in Textform an den Leserservice erfolgen. Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.
     

    Leserservice
    Springer Nature Customer Service Center
    Tiergartenstr. 15
    69121 Heidelberg
    Tel. 06221 345-0/Fax: 06221 345-4229
    E-Mail: leserservice@springernature.com

  2. Sie können e.Med Gynäkologie 14 Tage kostenlos testen (keine Print-Zeitschrift enthalten). Der Test läuft automatisch und formlos aus. Es kann nur einmal getestet werden.

Passend zum Thema

ANZEIGE

Teil 2: Antworten auf 10 weitere häufige Impf-Einwände

Wie gehen Sie mit Bedenken gegen Impfungen um? Antworten auf 10 weitere häufige Einwände, die aus Sicht impfkritischer Patienten gegen Impfungen sprechen, lesen Sie hier.

ANZEIGE

Keine Impfung ohne Info oder Einwilligungserklärung

Vor einer Impfung ist wichtig, Zustimmung oder Ablehnung einzuholen. Ein schriftlicher Nachweis kann sinnvoll sein. Eine Vorlage kann dazu genutzt werden.

ANZEIGE

Impfungen – vom Säugling bis zum Senior

Als eines der global führenden Gesundheitsunternehmen besitzt MSD mehr als 100 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Impfstoffen. Hier finden Sie Informationen zu einigen der von der STIKO empfohlenen Immunisierungen, z.B. der MMRV- und der HPV-Impfung sowie der Pneumokokken-Impfung für Senioren.

Bildnachweise