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03.03.2017 | Originalarbeit | Ausgabe 2/2017

Prävention und Gesundheitsförderung 2/2017

Informationsmaterialien zu einem gesundheitsförderlichen Lebensstil für junge Familien mit Migrationshintergrund

Eine Bestandsaufnahme

Zeitschrift:
Prävention und Gesundheitsförderung > Ausgabe 2/2017
Autoren:
Dr. Katharina Reiss, Julia Güttes, Maria Flothkötter

Zusammenfassung

Hintergrund

Kommunikations- und Sprachprobleme spielen bei der Erreichbarkeit von Familien mit Migrationshintergrund für Prävention und Gesundheitsförderung eine wichtige Rolle.

Ziel der Arbeit

Es wurden Informationsmaterialien für Schwangere und Familien mit Migrationshintergrund am Beispiel von Ernährung und Bewegung während der Schwangerschaft sowie im Säuglings- und Kleinkindalter recherchiert.

Material und Methoden

Es wurde eine nicht systematische Online- sowie eine Datenbank-Recherche durchgeführt. Zudem wurden alle Kontaktpersonen aus der „Arbeitsgruppe Migration“ des Netzwerks Gesund ins Leben kontaktiert und weitere Kontakte nach dem Schneeballprinzip ermittelt.

Ergebnisse

Es konnten 56 Materialien für Familien mit Migrationshintergrund identifiziert werden. Die große Mehrheit der Medien (n = 21) behandelte das Thema Säuglingsernährung (Stillen/Flaschenernährung). Türkisch, Russisch, Englisch, Französisch und Arabisch bildeten dabei die häufigsten Fremdsprachen ab. Die große Mehrheit der Materialien ist in allen Sprachen identisch gestaltet. In wenigen Fällen wurden Bilder und Design der fremdsprachigen Versionen angepasst.

Diskussion

Es bleibt die Frage offen, ob eine reine 1:1-Übersetzung in der Lage ist, kulturelle Besonderheiten, spezifische Informationsbedarfe oder spezifische Konzepte von Gesundheit/Krankheit angemessen aufzugreifen. Zudem wird aktuell diskutiert, ob migrationssensible und somit inklusive Ansätze gegenüber migrationsspezifischen und somit exklusiven Ansätzen vorzuziehen sind. Obwohl die hier vorgestellte Recherche Limitationen aufweist, bietet sie dennoch einen angemessenen Überblick über die aktuelle Medienlandschaft und eine Sensibilisierung für das auch in Zukunft wichtige Thema des Zugangs zu Familien mit Migrationshintergrund.

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