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01.09.2009 | Leitthema | Ausgabe 9/2009

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 9/2009

Inhaltliche Perspektiven der Forschungsförderung von hochschulmedizinischer Forschung auf der Ebene von BMBF, DFG und EU

Zeitschrift:
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz > Ausgabe 9/2009
Autoren:
Prof. Dr. G. Adler, J. von dem Knesebeck

Zusammenfassung

Forschungsförderung durch öffentliche Drittmittelgeber hat für die Universitätsmedizin zunehmende Bedeutung als eine im wachsenden Maße unverzichtbare Finanzierungsquelle angesichts real sinkender Grundfinanzierung, als wichtiger Anstoß und Antrieb für den Wandel der Universitätsmedizin und als inner- und interuniversitärer Leistungsmaßstab, der auch zur Verteilung von Mitteln aus der Grundfinanzierung herangezogen wird. Alle drei Faktoren sind heute maßgeblich bestimmend für die universitäre Forschungslandschaft. Die großen Forschungsförderer, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und Europäische Union (EU), haben dabei unterschiedliche und zum Teil korrespondierende Förderprofile und nehmen jeweils spezifischen Einfluss auf den Wandel der Universitätsmedizin. Das Gesundheitsforschungsprogramm des BMBF akzentuiert die klinische und patientenorientierte Forschung, begleitet von Förderangeboten zum Strukturwandel in der Universitätsmedizin. Die DFG-Förderung ist komplementär dazu primär nachfrageorientiert und auf Grundlagenforschung ausgerichtet. Sie hat zunehmend auch Förderelemente, die auf Entwicklungsbedarfe der universitären Forschung insgesamt zielen. Die EU-Förderung umfasst im aktuellen Rahmenprogramm sowohl ein auf die Wissenschaftsnachfrage ausgerichtetes Grundlagenprogramm (ERC) als auch ein vielfältiges, gerade auch auf klinische Forschung ausgerichtetes Förderangebot. Mit dem neuerdings eingesetzten Instrument des joint programming erfolgt eine zunehmende Einflussnahme auf die Förderpolitik der Mitgliedsstaaten.

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