Die allgemeine Gesundheitsuntersuchung als Chance der Präventivmedizin
- 31.03.2026
- Innere Medizin
- Prävention und Vorsorge
- Verfasst von
- Dr. med. Susanne Balzer
- Dr. med. Madeleine Busch
- Dr. med. Irmgard Landgraf
- Erschienen in
- Die Innere Medizin | Sonderheft 1/2026
Zusammenfassung
Mit dem Check-up 35 sollen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus und Nierenerkrankungen als häufige Zivilisationskrankheiten frühzeitig erkannt werden, um Langzeitschäden vermeiden zu können. Zudem sollen persönliche Risikofaktoren identifiziert, der Impfstatus kontrolliert und aktualisiert sowie Patienten zu individuell sinnvoller Prävention beraten werden. Dass Sterblichkeit und ärztliche Inanspruchnahme durch regelmäßige Check-ups reduziert werden, war bisher nicht nachweisbar [1]. Das hat mehrere Gründe. Zum einen sind die im Check-up vorgesehenen Untersuchungen nicht ausreichend. Zum anderen nehmen die Menschen, die am meisten profitieren würden, oft nicht teil. Außerdem ist der Effekt von Prävention schwer messbar. Trotzdem ist der Check-up ein hervorragendes Instrument, um individuelle Risikofaktoren und Zivilisationskrankheiten frühzeitig zu erkennen und zu beachten, Impflücken zu schließen, Multimorbidität, Pflegebedürftigkeit und Frailty zu reduzieren oder auf höhere Lebensalter zu verschieben, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken und auf die ökologische Verantwortung jedes einzelnen hinzuweisen, denn Umweltschutz ist auch Gesundheitsschutz.
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- Titel
- Die allgemeine Gesundheitsuntersuchung als Chance der Präventivmedizin
- Verfasst von
-
Dr. med. Susanne Balzer
Dr. med. Madeleine Busch
Dr. med. Irmgard Landgraf
- Publikationsdatum
- 31.03.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwort
- Innere Medizin
- Erschienen in
-
Die Innere Medizin / Ausgabe Sonderheft 1/2026
Print ISSN: 2731-7080
Elektronische ISSN: 2731-7099 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00108-026-02089-2
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