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Die allgemeine Gesundheitsuntersuchung als Chance der Präventivmedizin

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Zusammenfassung

Mit dem Check-up 35 sollen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus und Nierenerkrankungen als häufige Zivilisationskrankheiten frühzeitig erkannt werden, um Langzeitschäden vermeiden zu können. Zudem sollen persönliche Risikofaktoren identifiziert, der Impfstatus kontrolliert und aktualisiert sowie Patienten zu individuell sinnvoller Prävention beraten werden. Dass Sterblichkeit und ärztliche Inanspruchnahme durch regelmäßige Check-ups reduziert werden, war bisher nicht nachweisbar [1]. Das hat mehrere Gründe. Zum einen sind die im Check-up vorgesehenen Untersuchungen nicht ausreichend. Zum anderen nehmen die Menschen, die am meisten profitieren würden, oft nicht teil. Außerdem ist der Effekt von Prävention schwer messbar. Trotzdem ist der Check-up ein hervorragendes Instrument, um individuelle Risikofaktoren und Zivilisationskrankheiten frühzeitig zu erkennen und zu beachten, Impflücken zu schließen, Multimorbidität, Pflegebedürftigkeit und Frailty zu reduzieren oder auf höhere Lebensalter zu verschieben, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken und auf die ökologische Verantwortung jedes einzelnen hinzuweisen, denn Umweltschutz ist auch Gesundheitsschutz.
Titel
Die allgemeine Gesundheitsuntersuchung als Chance der Präventivmedizin
Verfasst von
Dr. med. Susanne Balzer
Dr. med. Madeleine Busch
Dr. med. Irmgard Landgraf
Publikationsdatum
31.03.2026
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Innere Medizin
Erschienen in
Die Innere Medizin / Ausgabe Sonderheft 1/2026
Print ISSN: 2731-7080
Elektronische ISSN: 2731-7099
DOI
https://doi.org/10.1007/s00108-026-02089-2
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Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Älterer Mann mit Tabletten in der Hand/© vorDa / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Impfung bei einem Mann/© Geber86 / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)